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Bücher aus dem EWK-Verlag

Auf der hohen Kante

RP Online hat bei der Berichterstattung über das Geldvermögen der Deutschen den Vogel abgeschossen. „Nach Angaben der Bundesbank liegt das Vermögen von Privatleuten bei über sechs Billionen Euro. So viel hat jeder Einzelne erspart.“ Das ist vollendeter Blödsinn, aber Redakteure, die nicht über solche Sätze stolpern, sind offenbar rar gesät. Paukenschlag am Donnerstag No. 3 /2019 – Hier als PDF: pad 3 2019 hohe kante Ich will mich heute nicht über die Tatsache auslassen, dass ||| … weiterlesen

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Deutschland - Bundespolitik

Weltpolizist verteilt nur noch Geldbußen

Knapp drei Jahrzehnte einer vermeintlich unipolaren Welt haben genügt, um in den Köpfen mancher US-Amerikaner die vorher geltenden Regeln der Außenpolitik, der Diplomatie und der Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln vergessen zu machen und auch die Frage der Gewaltenteilung mit einem glatten Nein zu beantworten. Die USA glauben, Sie seien einzig berufen und befugt, Gesetze für die ganze Welt zu erlassen, über Zuwiderhandler auf der ganzen Welt zu richten und ihre Urteile auf der ||| … weiterlesen

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Bücher aus dem EWK-Verlag

Endlich hinter dem Mond angekommen

Paukenschlag am Donnerstag, No. 1 /2019 (auch als pdf pad 1 2019) Noch leben sie nicht hinter dem Mond, die Chinesen, aber es ist ihnen gelungen, ein „Gerät“ dort landen zu lassen. Bis dann auch tatsächlich Menschen  hinter dem Mond leben werden, ist nur noch eine Frage der Zeit, womit sich wieder einmal ein Begriffswandel vollzieht. Galt einst: Wer hinter dem Monde lebt, ist rückständig und hat keine Ahnung, so gilt jetzt das Gegenteil. Die ||| … weiterlesen

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Deutschland - Wirtschaft

Crash voraus?

Der Aktienmarkt ist kein Nullsummenspiel. Er ist weitaus schlimmer.  Bei godmode-trader las ich am zweiten Weihnachtsfeiertag (man gönnt sich ja sonst nichts) einen Beitrag von Oliver Baron, der sich redlich abmühte, unter Verweis auf „mathematisch unbestreitbare Tatsachen“, darzulegen, dass die Gesamtheit der Anleger jährlich die sichere „Gesamtmarktrendite“ zwischen fünf und acht Prozent einfahren würde, weil Aktien ja ständig aus Kursgewinnen und Dividenden einen Wertzuwachs erführen, denn Aktien seien nun einmal Anteile an Unternehmen, die in ||| … weiterlesen

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Deutschland - Wirtschaft

Über-Bewacht – Die Macht der Sensoren

Als am 1. September 2018 morgens um 5.09 Uhr viele der auf dem Raffieneriegelände der Bayern Oil in Vohburg verteilten Sensoren Gasalarm auslösten, war die Vorwarnzeit zu kurz. Schon zwei Minuten später kam es zur Explosion eines Anlagenteiles im so genannten „Prozessfeld“. Feuerbälle schossen in den Himmel und eine gewaltige Druckwelle ließ die Fenster in der 13 Kilometer entfernten „Integrierten Leit Stelle“ (ILS) in Ingolstadt wackeln. Auch zwei Monate nach der Havarie der Raffinerie ist ||| … weiterlesen

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Paukenschläge

Der Fall Meschuggi

Ein Journalist ist ab- und (noch) nicht wieder aufgetaucht. So tragisch das immer noch vollkommen unklare Schicksal dieses regimekritischen Journalisten auch verlaufen sein mag, die überbordenden Schlagzeilen machen skeptisch. Doch anders als beim ähnlich medial aufgeblasenen Fall Skripal geht es diesmal anscheinend nicht gegen den Präsidenten im Kreml, sondern gegen den Machthaber im Weißen Haus.   Die Gerüchteküche brodelt. Internationale Wogen der Empörung schlagen über den saudischen Ölförderanlagen zusammen. Es ist eine Mega-Sau, die da ||| … weiterlesen

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Welt - Wirtschaft, Handel, Währungen

Blah „Wachstum“ – blah „Klima“ – blah „kein Nobelpreis“

Wieder einmal wurde jener Preis vergeben, der immer wieder fälschlich als Nobel-Preis bezeichnet wird, obwohl er mit dem von Alfred Nobel gestifteten Preis nichts zu tun hat, außer, dass die Stifter – die Schwedische Reichsbank – den Preis als „Im Gedenken an Alfred Nobel“ ausloben und verleihen. Also, Leute, Fake-News beginnen damit, dass als Nobel-Preis bezeichnet wird, was keiner ist. Doch wenn Nikolaus Piper, der Mann, der für die Leser der Süddeutschen Zeitung seit Jahrzehnten ||| … weiterlesen

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Deutschland - Wirtschaft

Es ist etwas oberfaul

  Reichtum kann nicht dadurch entstehen, dass man Hungerlöhne zahlt und Wucherpreise verlangt.  Die ganze Sache mit der Produktion und dem Konsum, mit Löhnen und Preisen, auch mit Inflation und Fiat Money geht hinten und vorne nicht auf. Wer die Welt in zwei Lager teilt und auf der einen Seite die Reichen, das Kapital, die Arbeitgeber ansiedelt und auf der anderen Seite die Arbeitnehmer und Konsumenten, muss feststellen, dass der Versuch der Reichen, dadurch noch ||| … weiterlesen