Category: Deutschland – Bürgerrechte

November 16th, 2018 by Egon W. Kreutzer
Montage: Erdogan wird als BK vereidigt

Norbert Lammert nimmt Erdogan den Amtseid ab.

Ob eventuell sogar Erdogan Bundeskanzler werden könnte?

Diese Frage ist nicht aus der Luft gegriffen.

Sie beruht auf der für mich erst seit heute bestehenden Erkenntnis, dass auch ein Brite Minister der Bundesrepublik Deutschland werden kann. Read more of this article »

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November 15th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Satan erkennt man an Hörnern, Klumpfuß, Schwanz mit Quaste – und eben dem schwefeligen Geruch, mit dem er sich umgibt. Read more of this article »

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November 12th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Das Hinterfotzigste am Migrationspakt ist die Tatsache, dass alles so hingedreht wird, dass Heinz und Marion Mustermann gar nicht mehr begreifen können, was da gespielt wird.

Nachdem nun durchgesickert ist, dass die dem eigenen Volke gegenüber zutiefst verschwiegene Bundesregierung wohl die Hautptriebfeder hinter dem von vielen für irrwitzig gehaltenen Pakt gewesen sei, verweigert Merkels treu ergebene GroKo-Clique jegliche Aussage darüber, was denn auf Betreiben dieser Regierung – und man muss sagen: „ausschließlich auf Betreiben dieser Regierung“, weil es ein vom Souverän ausgehendes „Betreiben Deutschlands“ nämlich zu keinem Zeitpunkt gegeben hat – in diesen Pakt hineinformuliert wurde.

Das geht euch einen Scheißdreck an, denkt man sich in Berlin, und sagt gegenüber dem Tagesspiegel auf dessen Anfrage: „Zahlreiche Elemente, die im deutschen Interesse sind, konnten dabei umgesetzt werden, dafür gab es an anderer Stelle Zugeständnisse.“

Nicht genug damit, dass das im September 2015 mit dem Paukenschlag der absolut illegalen Grenzöffnung so richtig in Fahrt gebrachte „Anreicherungsprogramm“ zu keinem Zeitpunkt wirklich beendet wurde, dass der mit dem Verstopfen der Fluchtrouten durch Ungarn, Österreich und Italien rückläufige „sichtbare“ illegale Zustrom, durch legale, und damit kaum noch „sichtbare“ Maßnahmen der freiwilligen Aufnahme und der Familienzusammenführung kompensiert wird, nun soll mit dem Global Compact for Migration auch noch so getan werden, als sei das seit Jahrhunderten unterdrückte und missachtete Menschenrecht auf Migration durch Angela Merkel endlich wieder zu voller Wirksamkeit gebracht worden, was ihr, obwohl nicht katholisch, schon heute die Heiligsprechung sichert. Selig sind, die reinen Herzens sind!

Nicht genug damit, dass schon die Prämisse, Migration sei ausschließlich und für alle und immer und schon immer nicht nur nützlich, sondern schiere Ausgeburt des alleinig Guten, sämtlichen  im Laufe der Menschheitsgeschichte gesammelten Erfahrungen widerspricht, solange man sich auf vergleichbare Beispiele bezieht, diese Migration soll auch von Anfang an so angelegt sein, dass die Einwohner des Ziellandes neben ihren bereits bestehenden Lasten nun auch noch die Last des Unterhalts der Migranten zu tragen haben, denen gewissermaßen ab Überschreiten der deutschen Grenze ein sehr großzügiges, lebenslanges bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) zugesichert wird.

Nicht genug damit. Ab Unterschrift und Inkrafttreten wird die gleiche Bundesregierung, die sich weigert anzugeben, welche Teile dieses Irrsinnspaktes von ihrem Verhandlungsführer Heiko Maas diktiert wurden, sich darauf berufen können, jegliche Kritik an ihrem Handeln, auch rückwirkend, als Kritik am Pakt und als Kritik an der Migration zu erkennen und dies ganz unverbindlich auf jede erdenkliche Art poliltisch verpflichtend zu unterbinden und zu sanktionieren.

Das Motiv für den Irrsinn ist schwer zu ergründen.

Fragt man lehrbuchmäßig: „Wem nutzt es?“, findet man nämlich in der Nähe der Laterne keine überzeugende Antwort.

Die Wirtschaft überwindet den Fachkräftemangel?

Massenzuwanderung in Sozialsysteme, Wohnungs- und Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund strikter staatlicher Sparpolitik nützt der Wirtschaft nicht. Für die Finanzierung  ist nämlich kein zusätzliches Geld verfügbar – und sollte es geschaffen werden, steigen die Kosten, was sich negativ auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit auswirkt.

Die Regierungsparteien erhalten Zuspruch ob ihrer humanitären Politik?

Massenzuwanderung in Sozialsysteme, Wohnungs- und Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund strikter staatlicher Sparpolitik nützt auch den Regierungsparteien nichts. Es werden nur zusätzliche Probleme geschaffen, die nicht mehr gelöst werden können.

Die Hintermänner der frisch aus dem Boden gestampfte Asylindustrie?

Klar, es gibt etwas, das (wie Lord Voldemort) nicht benannt werden darf, nämlich eine florierende Asyl-Industrie und natürlich auch eine florierende Anti-Abschiebungs-Industrie. Nur: Beide Wirtschaftszweige schaffen keinen Mehrwert. Sie belasten nur die Kassen des Staates – und damit die Bürger, die einheimische Bevölkerung, die letztlich für alles aufzukommen hat. Die Nutznießer dieser Industrien könnten sich nicht durchsetzen, gäbe es nicht viel stärkere Kräfte im Hintergrund, die ihnen diesen Reibach beschert haben.

 

Bleibt im Grunde nur die Möglichkeit, die Nutznießer auf der weltpolitischen Ebene, auf Brzezinskis Chessboard zu suchen.

Wer hat da ein Interesse daran, die deutsche Dominanz in Europa zurückzudrängen und auf diesem Wege den Motor der gesamten EU lahmzulegen? Es überlappen sich hier seit Trump 2016 zum Präsidenten der USA gewählt wurde und er Deutschland/Merkel wegen der Grenzöffnung für verrückt erklärte, zwei Strömungen.

A) Die Globalisten

Die alten, globalistischen, nach einer neuen Weltordnung strebenden Mächte mit erheblichem Interesse, Nationalstaaten aufzulösen und in konkurrierende „Standorte“ (manche sagen heute „Siedlungsgebiete“, das ist aber zu wenig) zur Profitsteigerung und Kapitalvermehrung umzuwandeln, gehören sicherlich zu den Triebkräften des von Merkel begonnen Suizids Deutschlands. Auch Soros ist dabei nur eine Spielfigur, die benötigt wird, um absolut Unverständliches mit dem Verweis auf Soros zu erklären. Die Frage, wo kommen die Handys, wo kommen die Kreditkarten her, ist doch für die meisten schon befriedigend beantwortet, wenn sie hören, da ist ein (verrückter) Superreicher, der bezahlt alles. Warum er das tut und in wessen Auftrag und Interesse? Verschwörungstheorie!

B) Die Nationalisten

Auf der anderen Seite erleben wir eine Renaissance  der  Nationalstaaten, und zwar sowohl bei den Großen, wo es mit China begonnen hat, wo fast zeitgleich Russland dazugekommen ist, wo sich die Briten zu diesem Zweck aus der EU zurückgezogen haben und seit zwei Jahren auch die USA von Trump hingezogen werden, als auch bei den Kleinen, wie Polen und Ungarn, Österreich und Italien, etc.

Das deutsche Problem ist dabei, dass auch die wieder erstarkenden Nationalmächte kein Interesse an einem starken Deutschland haben.

Insofern murkst unsere Regierung doppelt falsch herum. Sie sucht ihr Heil weiter bei den schon untergehenden Globalisten, in der armseligen Hoffnung, wenigstens als „Standort“ geschätzt zu werden, und spielt damit zugleich den neuen Nationalisten in die Hände, denen sie einen möglichen Konkurrenten erspart, weil Deutschland seine Identität und damit seine eigenständige Rolle in der Welt aufgibt, bzw. dem Zufall und dem Wirken fremder Mächte überlässt.

Nun ist Angela Merkel dem Franzosen Macron in einer bestürzenden Weise an den Kragen gegangen, manche interpretieren es auch als „um den Hals gefallen„, dass man fast meinen könnte, sie, die Dahinscheidende, habe ihm, dem Hoffnungsträger, die Verantwortung für Deutschland übertragen.

Es mag ausgesprochen defätistisch klingen, doch vermutlich wäre das immer noch besser als demnächst mit 30% Grün und 20% SPD mit einer GrüRo-GroKo des Grauens ziellos in die Zukunft zu taumeln.

 

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November 11th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Frau Barley, amtierende Justizministerin der Bundesrepublik Deutschland, hat ein Problem mit der Gleichberechtigung. Es grämt sie, dass der Anteil der Frauen im Deutschen Bundestag auf etwa 30 Prozent gesunken sei, von daher möchte sie liebend gern das Wahlrecht ändern.

Einer der wichtigsten Grundsätze unseres Rechtsstaates lautet:

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Wenn also für alle Menschen in Deutschland gilt, dass sie, sofern sie deutsche Staatsangehörige sind, das Mindestalter für das passive Wahlrecht zum Bundestag erreicht haben und innerhalb der letzten 25 Jahre mindestens einmal drei Monate am Stück  in der Bundesrepublik gelebt haben, sich zur Wahl stellen können, dann ist sichergestellt, dass von allen, die gerne in den Bundestag gewählt werden wollen, niemand bevorzugt oder benachteiligt wird.

Weil in Deutschland eine Kandidatur ohne Parteizugehörigkeit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vollkommen sinnlos ist, und selbst für den Fall, dass ein Direktmandat gewonnen werden sollte, damit keinerlei ernsthafter politischer Einfluss verbunden wäre, haben es die Parteien übernommen, aus ihren Reihen sowohl die Kandidaten für die Direktmandate als auch die Kandidaten für die Parteilisten zu bestimmen.

Das Bestreben der Parteien geht dabei dahin, mit dem Personal-Angebot, das sie den Wählern machen, möglichst viele Stimmen zu gewinnen, um im Bundestag möglichst hohen Einfluss zu gewinnen und wenn möglich mit in die Regierung einziehen zu können.

Die Auswahl, die von den Parteien in Bezug auf die Direktmandate getroffen wird, spiegelt zudem hochgradig die Einschätzung wider, wer wohl die meisten Chancen haben wird, von den Wählern angenommen zu werden, die Auswahl der Listenkandidaten und die vergebenen Listenplätze spiegeln die Einschätzung wider, wer wohl am besten geeignet ist, die Parlamentsarbeit im Sinne und zum Wohle der Partei zu leisten.

Das Risiko, die Parteien könnten sich in Bezug auf Fähigkeit und Eignung ihrer Kandidaten irren, ist nicht auszuschließen, eine Frauenquote würde daran jedoch nichts ändern.

Wer, vernarrt in ein menschenverachtendes Menschenbild, das die totale Gleichheit und Austauschbarkeit von Personen postuliert und von daher keine Unterschiede zwischen Barley und Nahles zu erkennen gewillt ist, das Hubertus Heil und Kevin Kühnert als austauschbar ansieht, wer zwischen Claudia Roth und Robert Habeck, zwischen Angela Merkel und Jens Spahn keine funktionalen Differenzen zu erkennen vermag, wer also der Überzeugung ist:

„Scheißegal, wer auf dem Stuhl im Plenarsaal sitzt, es sind ja sowieso alles nur Klone des Parteivorstandes!“, der kann in seiner geistigen Armut auch nach einer Frauenquote rufen und damit seinem Symmetriebedürfnis frönen.

 

Weil es aber anders ist, weil jeder Mensch ein einzigartiges Wesen mit ganz besonderen Eigenschaften, Fähigkeiten, Zielen, Wünschen, Erfahrungen und Werten ist, ist jeder Versuch einer zwangsweisen „Gleichschaltung“ ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, mit dem, nach derzeitigem Stand der Dinge, rund 140 ungeeignetere Kandidatinnen 140 geeigneteren Kandidaten vorgezogen werden müssten.

Damit würden zudem sogar den Wählern die geeigneteren Verteter vorenthalten, so dass sie sich, trotz freier und gleicher Wahl, per Quotenzwang von weniger geeigneten vertreten lassen müssten, ohne daran etwas ändern zu können.

Frau Barley möge sich bitte einmal die Daten über die soziale Zusammensetzung der Mitgliedschaft ihrer eigenen Partei ansehen. Dort bildet sich das gleiche Verhältnis ab, wie derzeit über alle Parteien im Bundestag. Was ist also so schlimm am Verhältnis von 70% Männern und 30 Prozent Frauen in der Politik?

Mit der jetzt angestrebten Frauenquote würde doch die SPD sogar ihre eigene männliche Mitgliedschaft diskriminieren.

 

Es steht der SPD allerdings frei, und vieleicht kommt das ja als Vorschlag aus dem Debattencamp auf die Agenda, selbst ausschließlich weibliche Kandidaten für die Wahl zum Deutschen Bundestag aufzustellen, um so als leuchtendes Vorbild voranzugehen.

Das geht nicht?

Warum nicht?

Weil das die SPD benachteiligen würde, wenn nicht alle anderen Parteien per Gesetz zur gleichen Quote gezwungen würden?

Ach so. Ihr seid so unbeschreiblich klug …

 

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November 11th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Da waren Sie sich einig, der in Augsburg ungeliebte Augsburger Brecht und die Enzyklikenschleuder Leo_XIII: Es gibt so etwas, wie ein Naturrecht, und das sei grundsätzlicher und wirksamer als jede Art gesetzten Rechts, so gut gemeint gesetztes Recht auch immer sei, weshalb Widerstand zur Pflicht und Gehorsam zum Verbrechen würde, wo das Unrecht Recht ist.

Nun will ich – bitte stark verwundert dreinschauen – Angela Merkel als Dritte in diesen Bund einführen (Brecht und Leo XIII. sind sich ja auch nie begegnet) und sie als den ersten deutschen Bundeskanzler bezeichnen, der dem Rechtspositivmismus und damit dem Grundgesetz und allem darauf aufgebauten Recht entsagte und sich stattdessen einer selbstgestrickten deutschen Naturrechtsverfassung unterwarf.

„Was war zuerst da“, fragte sich Angela, „Mensch oder Grenze?“, und kam, obwohl sie nicht dabeigewesen sein konnte, zu dem Schluss es müsse der Mensch gewesen sein, der folglich die älteren Rechte habe, und zudem, nüchtern betrachtet, sowieso beiderseits von Grenzen anzutreffen sei, also im Prinzip im ganz großen Maßstab das vollführe, was Bühnenkünstler als den Trick mit der „Zersägten Jungfrau“ im Programm hätten, nämlich eine – wenn auch beeindruckende und gruselige, so doch nur – vorgegaukelte Illusion.

Aufbauend auf dieser Erkenntnis, dass Grenzen nur Illusion seien, konnte der logische Schluss nicht ausbleiben, dass etwas nicht Existentes, etwas, das nach der erweiterten  völkerrechtlichen Genderlehre auch nur „soziales Konstrukt“ ist, auch nicht verteidigt werden könne, ja nicht einmal verteidigt werden dürfe, da hier auf Seiten der nur ihr Naturrecht wahrnehmenden Grenzüberschreiter von einem strafrechtlich nicht mehr belangbaren, multiplen Verbotsirrtum ausgegangen werden müsse.

Die Welt sei folglich eben nicht jener Versuchsanordnung aus Schweinsblase und Bottich zu vergleichen, derzufolge Reichtum und Armut nach den Gesetzen der Osmose interagieren, bis es zum Ausgleich kommt, die Welt sei vielmehr jene Jungfrau, von der für eine kurze Weile angenommen werden muss, sie sei mittendurchgesägt, obwohl sie stets unteilbar geblieben ist, wie es das Kuratorium unteilbares Deutschland bis zum 2 + 4 Vertrag ermüdungsfrei auch für das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 vorgetragen hat.

Schon das Verschwinden des so genannten Eisernen Vorhanges, die so genannte Wiedervereinigung, aber auch die Ost-Erweiterung der EU und die Ost-Erweiterung der NATO sind doch, so Merkel weiter, unwiderlegbare Beweise für den illusionären Charakter von Grenzen, die doch nur Leid schaffen.

Wer solche Grenzen verteidigt, wie es die Angehörigen der Nationalen Volksarmee im Dienst am antikapitalistischen Schutzwall gehorsam taten, auch das hat die Geschichte bereits erwiesen, hat sich eines Verbrechens schuldig gemacht, weil – siehe oben  –  das im Unrechtsstaat gesetzte Recht vor dem ewig gültigen Naturrecht nicht Bestand haben kann.

Ich bin nun zu der Überzeugung gelangt: Merkel hat Recht, verharrt aber noch in einer kleinkarierten, korinthenkackerischen Auslegung des Naturrechts.

Was war denn zuerst da: Der Einwohner – oder das Meldeamt? Der Diesel – oder die NOx-Grenzwerte? Die Vermummung – oder das Vermummungsverbot? Das Königreich Bayern – oder Jean Claude Juncker?

Alles nur aufgesetzte Konstrukte!

Wer überzeugt ist, und daher zur Richtlinie der Politik macht, Menschen aller Arten und sexueller Identität und religiöser Fundamentalität hätten unterschiedslos ein Naturrecht auf Völkerwanderung und Niederlassungsfreiheit in Verbindung mit dem Naturrecht auf Leistungen des jeweiligen Wirts-Sozialstaates, der kann und darf da nicht stehenbleiben!

Allerdings wird die Illusion der Grenzziehung in einer Welt der Nudger und Soft-Lawer, der Warmduscher und pazifistisch angestrichenen Profit-Maximierer eben erst wahrgenommen, wenn die illusionären Grenz-Konstrukte massenhaft überschritten werden.

Hier liegt der Schlüssel für die Durchsetzung aller Interessen!

So wie es für die Banken hieß: „Too big to fail“, heißt es in Bezug auf die Migranten: „Too many, to do anything“ (bzw.: Jetzt sind sie halt da…!).

Das haben die nahe am Naturrecht sozialisierten nordafrikanischen Wüstensöhne und die schwarzafrikanischen Wandersleute ebenso verinnerlicht, wie Afghanen und Pakistani.

Und scheinbar gibt der Erfolg ihnen Recht. Dabei ist es umgekehrt: Das internationale, von den Vereinten Nationen aus der Jauchegrube der Geschichte gehobene, anarchische Faustrecht der undemokratischen Mehrheitsmacht ist die Grundlage ihres Erfolges!

Es ist das Recht, mit dem die Langobarden, die Ost- und die Westgoten das dekadente römische Reich vernichteten, es ist das Recht, mit dem die Spanier, Portugiesen, Briten und Franzosen den amerikanischen Kontinent für sich eroberten:

Das Recht, sich als Neuankömmling an kein bestehendes Recht halten zu müssen,
weil man stark genug ist, das eigene, mitgebrachte Recht (oder einfach nur sich selbst) durchzusetzen.

Wenn die ob ihres ruhigeren Temperamentes stets etwas langsamer reagierenden Deutschen dieses naturrechtliche Prinzip erst einmal auch sich selbst zu Nutze machen werden, bis es auch von ihnen heißt: „Es sind zu viele, um noch irgendetwas zu unternehmen“, wenn also die Autochthonen sich ebenfalls in die Wonnen des anarchistischen Chaos stürzen, wenn – um nur ein aktuelles Beispiel zu nennen, Diesefahrverbote schlicht massenhaft missachtet werden, wenn 99% des Bedarfs der Konsumenten per Ladendiebstahl und Plünderung befriedigt werden, wenn der Duft von Gras durch die Städte wabert und in sämtlichen öffentlichen Gebäuden und Gaststätten geraucht wird wie früher, und dem allen niemand Einhalt gebieten kann, weil die Ressourcen fehlen, dem noch Einhalt zu gebieten,

dann wird sich herausstellen, ob die Vernunft auf diesem Planeten endgültig verloren hat, oder ob es den Gutwilligen und Vernünftigen angesichts der verheerenden Zustände doch noch einmal gelingt, das Faustrecht durch eine Ordnung zu ersetzen, die von allen, selbst von den Regierungen, respektiert und wieder einmal für ein paar Jahrzehnte eingehalten wird.

Bis es dann wieder einmal heißt:

Wenn’s dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis.

 

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November 8th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Sternstunde im Bundestag?

Der strahlende Stern wurde leider schon nach wenigen Minuten von einem großen, massereichen Schwarzen Loch verschluckt.

 

Üblicherweise versucht der Teufel, den frommen Christenmenschen zu einem Pakt zu überreden. Heute haben sich die Frommen aller Heilslehren gegen den Teufel verschworen.

Es war klar, dass die heutige Aussprache über den Antrag der AfD, die Bundesregierung aufzufordern, den „Pakt“ nicht zu unterschreiben, nicht zur vergnügungssteuerpflichtigen Veranstaltung geraten würde.

Es war klar, dass sich hinter den erklärten Zwanzig-Fünfzehnern (es handelt sich dabei um eine Unterart der Transatlantiker)  schnell der ganze Rest des Bundestages zusammenrotten würde, um gemeinsam auf die AfD einzuprügeln, weil man sich in der Masse halt so stark fühlt.

Es war nicht klar, dass der Kommentator bei Phönix auf eine derart schamlose Weise Partei ergreifen würde.

Es war nicht klar, mit welch‘ bodenloser Naivität die überwiegende Mehrzahl der gewählten Volksvertreter davon schwärmen würde, wie segensreich dieser wunderbare, unverbindliche Pakt gerade für Deutschland sei – und wie sie der AfD vorhielten, dem deutschen Volke mit der Ablehnung dieses Paktes Schaden zuzufügen.

Von daher war es ein Tortur, dieser Debatte zu folgen.

Weil 192 oder 190 oder 180 Staaten, ganz so sicher war man sich da nicht,
sich auf ein unverbindliches Papier geeinigt haben,
dessen sämtliche Forderungen Deutschland längst erfüllt,

(Da wird also gar nichts Neues mehr auf uns zukommen! Die AfD will doch nur aus schäbigen parteitaktischen Gründen Panik machen!)

werden nun alle Staaten dieser Welt,
alle Migranten unverbindlich so gut behandeln, wie Deutschland,
so dass die meisten Migranten gar keinen Anreiz mehr haben,
nach Deutschland zu kommen,
weil es ihnen ja schon in den bisherigen Transitländern so gut geht.

Wie abgestumpft muss man in diesem Hohen Hause sein, wenn man solche Traumtänzereien ertragen kann, ohne wie das HB-Männchen in die Luft zu gehen; wie ideologisch verbohrt, wenn man dieser Logik auch noch zu applaudieren vermag?

Der Afghane, der künftig beschließt, aus Afghanistan auszuwandern, weil er sich anderswo ein besseres Leben verspricht, der muss künftig nicht mehr den 5.000 Kilometer langen, beschwerlichen Weg nordwestwärts auf sich nehmen, um für sich und seine Angehörigen kostenlos Nahrung, Kleidung, Wohnung und medizinische Versorgung in Castrop-Rauxel zu finden. Es wird nach Inkraftsetzung des unverbindlichen Paktes völlig genügen, wenn er von Kabul aus 400 km in südöstlicher Richtung nach Islamabad zieht, weil Pakistan sich als Zielland ja verpflichtet hat, ihm die gleichen Leistungen zu bieten, wie Deutschland.

Überhaupt

(ich weiß, das klingt jetzt wirklich absolut irre, aber es ist der Kern der Argumentation von CDU und SPD, der auch von Grünen, FDP und LINKEn nicht angezweifelt wird)

überhaupt gäbe es dank dieses Paktes schon im nächsten Jahr nur noch ganz supertolle Zielländer in denen sich alle Migranten dieser Erde auf Kosten derer, die schon länger  dort leben, einen schlauen Lenz machen.

Das gilt übrigens nicht nur für Flüchtlinge. In Bezug auf die Flüchtlinge werden natürlich die Fluchtursachen bekämpft, und auch das kann nur eine Sache internationaler, unverbindlicher Absichtserklärungen sein, doch ansonsten ist Migrant jeder, der die Grenzen seines Heimatlandes in Richtung Ausland überschritten hat.

Einer der Redner hat ernsthaft erklärt, man müsse sich für die Angleichung der Standards einsetzen, wenn man die Migrationsanreize mindern will. Und er ist offenbar reinen Herzens davon ausgegangen, dass die Angleichung fraglos hinauf, aufs deutsche Niveau führen werde.

 

Neulich habe ich irgendwo die folgenden Sätze gelesen:

… kein Wunder, ist es doch so, dass sich die fachlichen und persönlichen Anforderungen, die an den Kandidaten für das Amt des Dorfbürgermeisters gestellt werden, in nichts von den Anforderungen unterscheiden, denen zu genügen hat, wer Bundeskanzler werden will.

Beide müssen ein gewisses Alter erreicht haben.

Niemand muss einen Schulabschluss vorweisen, um zum Bundeskanzler gewählt werden zu können, niemand braucht irgendwelche beruflichen Erfahrungen – wer gewählt wird, darf in Berlin kanzlern und im Dorf bürgermeistern.

Man kann den Gewählten also nicht den geringsten Vorwurf machen, wenn sie – vermeintlich Kraft ihres Amtes – Dinge tun oder veranlassen, deren Folgen sie mangels notwendiger Kenntnisse nicht überblicken können, oder gar solche, zu denen sie weder befugt noch berechtigt sind. 

Niemand kann sie zwingen, wissen zu müssen, was sie tun.

Erschwerend kommt hinzu, auch wenn dies nur selten bedacht wird, dass es der Vorteil des Klugen und Gerissenen ist, sich dumm stellen zu können, was umgekehrt nur selten gelingt.

Dem habe ich nur hinzuzufügen, dass auch die Abgeordnete des Deutschen Bundestages keinerlei Befähigungsnachweis vorzuweisen brauchen, es sei denn, man hält schon das Parteibuch für ausreichend.

Nachdem mich, als einem Kritiker dieses Paktes, der die Haltung der USA, Israels, Ungarns, Polens und Österreichs absolut nachvollziehen kann, aus dem Hohen Hause heute via Phönix der Pauschalvorwurf des Verschwörungstheoretikers getroffen hat, möchte ich den Damen und Herren im Hohen Hause in Dankbarkeit und Anerkennung attestieren, dass sie selbst als bloße (arglose) Theoretiker, denen jeder Gedanke an eine Verschwörung völlig fremd ist, nur mit Hilfe des Fraktionszwanges allein, in der Lage sind, durchaus erstaunliche Vorstellungen von der Realität zu entwickeln.

 

Leider wird sich an den Machtverhältnissen in Berlin bis zum Compact-Day in Marrakesch nichts mehr ändern.

Vermutlich ist der Pakt auch deshalb unverbindlich, weil man daraus nicht einmal verbindlich wieder aussteigen kann.

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Oktober 19th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Vor zehn Jahren ist Antides als „eine Seite wider die Des-Information“ erstmals an den Start gegangen.


Damals veranstaltete ich auf dieser Seite eine zeitlang monatlich eine Umfrage und ermittelte daraus den Volkszorn-Index. So sah das im Oktober 2008, vor genau zehn Jahren aus:

Oktober 2008: 142,9 (+1,0)

Nach dem Start bei 139,2 im Juli 2008 ist der EWK-Volkszornindex im Oktober im dritten Monat in Folge gestiegen. Diesmal um einen vollen Punkt auf den bisherigen Spitzenwert von 142,9.


Vielleicht erinnert sich noch jemand daran, ich will das hier nicht weiter vertiefen.

Heute finde ich es spannend, dass Frau Bundeskanzler Merkel höchstpersönlich ebenfalls den Kampf wider die Desinformation aufgenommen hat.

Allerdings ist es bei der Erwähnung dieses Engagements der Frau Bundeskanzler unumgänglich, die Bedeutung des Begriffs „Desinformation“ von allen Seiten aus zu beleuchten. Nützlich ist dabei die hier eingefügte Abbildung:

 

Das geübte Auge erkennt, dass vor einem hellblauen Hintergrund Angela Merkel sowohl zu sehen, als auch nicht zu sehen ist.

Würde ich dazu die Bildunterschrift „Angela Merkel am Mikrofon“ wählen, würde ich mich zweifellos der Desinformation schuldig machen, würde ich das Bild jedoch mit der Unterschrift „Das ist garantiert nicht Angela Merkel“ versehen, wäre es ebenfalls Desinformation.

Eine minimale Manipulation der originalen Information reicht aus, um Information zur Desinformation werden zu lassen.

Der Irrtum der allermeisten Medienkonsumenten besteht nun darin, die erstbeste Information für die originale Information zu halten.

Wenn also der Regierungssprecher S. die erstbeste Information in die Welt setzt, die da lautet: „Es haben Hetzjagden stattgefunden“, dann hat damit eben auch die Festlegung der  „originalen Information“ stattgefunden, und alles, was geeignet ist, die Gültigkeit und den Wahrheitsgehalt dieser Information zu beschädigen, kann folglich nur Desinformation sein.

Wie „des“ eine solche abweichende Information sein kann, hat Herr Maaßen erfahren müssen, der des-wegen „des“ Amtes enthoben werden muss.

Wer nach der Verkündung einer Original-Information damit beginnt, nach einer früheren, ursprünglicheren, originaleren Fassung der Information zu suchen, ist daher zunächst einmal immer und grundsätzlich ein Verschwörungstheoretiker. Als selbst dabeigewesener Augen- und Ohrenzeuge bräuchte er „die Wahrheit“ schließlich nicht zu suchen. Dass er danach sucht, beweist, dass er sie nicht kennt, und wer die bekannte Wahrheit durch die Suche nach einer unbekannten Wahrheit in Zweifel zieht, begeht schon alleine damit Desinformation.

In diesem Zusammenhang sollte übrigens dringend darüber nachgedacht werden, ob die Institution des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses, die ja im Grunde nur der Desinformation dienen kann, mit dem Grundgesetz überhaupt in Übereinstimmung gebracht werden kann.

Doch neben jenen Fällen, in denen Desinformation die Wahrheit verfälscht, gibt es auch noch jene – wichtigen und ernsten – Fälle, in denen Desinformation zum ungünstigsten Zeitpunkt die Wahrheit ans Licht bringt und damit ganze güldene Zunkunftsvisionen zu zerstören vermag.

Wir wissen aus berufenem Munde, von Schäuble und Juncker zum Beispiel, aber auch von vielen anderen Politikern, dass Politiker immer wieder lügen müssen. Manchmal müssen sie Parteifreunde belügen, manchmal müssen sie den Koalitionspartner belügen, manchmal die Regierung des Nachbarlandes, fast immer aber die eigene Bevölkerung, die sie in Kenntnis der Wahrheit sonst womöglich nicht wieder wählen würde.

Diese Art der notwendigen, zweckdienlichen, konstruktiven, politisch-strategischen Lüge, die Wege erschließt, Türen öffnet und Taschen füllt, ist – weil es außer dieser Lüge keine zugängliche  Information gibt, bzw. geben darf – a priori die originale Information, der immer nur „Desinformation“ entgegengehalten werden kann, selbst dann, wenn es sich bei dieser Desinformation um die Wahrheit handeln sollte.

Wenn nun im Vorfeld der Wahlen zum EU-Parlament auf Antrag Angela Merkels versuchsweise Parteien finanziell bestraft werden sollen, die mit Desinformation in den Wahlkampf eingreifen, dann haben jene Parteien, die seit Jahrzehnten zu allen möglichen politischen Themen ihre Original-Informationen in die Welt gesetzt haben, einen klaren Vorteil gegenüber jenen, die erst relativ neu am demokratischen Wettstreit teilnehmen.

Für die existiert doch gar kein Spielraum mehr!

Alles ist gut, wie es ist. Das ist längst beschlossen. Wer dies auch nur anzweifelt, betreibt schon Desinformation.

 

 

Ich werde allmählich alt, und ich weiß es nicht mehr so genau zu sagen, doch mir deucht, es habe einmal eine Zeit gegeben, in der es zwar auch schon sinnvoll war, vor Inbetriebnahme des Mundwerks das Gehirn einzuschalten, aber eben nur, um die eigene Meinung vernünftig zu begründen, nicht um sich zu fragen, ob es denn überhaupt noch erlaubt sei, sie zu äußern.

Falls Sie zu jung sind, um das glauben zu können, halten Sie es einfach für Desinformation und verpetzen Sie mich bei Frau Kahane oder einem anderen Ex-Stasi-Spitzel.

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