Category: Deutschland – allgemein

Oktober 19th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Vor zehn Jahren ist Antides als „eine Seite wider die Des-Information“ erstmals an den Start gegangen.


Damals veranstaltete ich auf dieser Seite eine zeitlang monatlich eine Umfrage und ermittelte daraus den Volkszorn-Index. So sah das im Oktober 2008, vor genau zehn Jahren aus:

Oktober 2008: 142,9 (+1,0)

Nach dem Start bei 139,2 im Juli 2008 ist der EWK-Volkszornindex im Oktober im dritten Monat in Folge gestiegen. Diesmal um einen vollen Punkt auf den bisherigen Spitzenwert von 142,9.


Vielleicht erinnert sich noch jemand daran, ich will das hier nicht weiter vertiefen.

Heute finde ich es spannend, dass Frau Bundeskanzler Merkel höchstpersönlich ebenfalls den Kampf wider die Desinformation aufgenommen hat.

Allerdings ist es bei der Erwähnung dieses Engagements der Frau Bundeskanzler unumgänglich, die Bedeutung des Begriffs „Desinformation“ von allen Seiten aus zu beleuchten. Nützlich ist dabei die hier eingefügte Abbildung:

 

Das geübte Auge erkennt, dass vor einem hellblauen Hintergrund Angela Merkel sowohl zu sehen, als auch nicht zu sehen ist.

Würde ich dazu die Bildunterschrift „Angela Merkel am Mikrofon“ wählen, würde ich mich zweifellos der Desinformation schuldig machen, würde ich das Bild jedoch mit der Unterschrift „Das ist garantiert nicht Angela Merkel“ versehen, wäre es ebenfalls Desinformation.

Eine minimale Manipulation der originalen Information reicht aus, um Information zur Desinformation werden zu lassen.

Der Irrtum der allermeisten Medienkonsumenten besteht nun darin, die erstbeste Information für die originale Information zu halten.

Wenn also der Regierungssprecher S. die erstbeste Information in die Welt setzt, die da lautet: „Es haben Hetzjagden stattgefunden“, dann hat damit eben auch die Festlegung der  „originalen Information“ stattgefunden, und alles, was geeignet ist, die Gültigkeit und den Wahrheitsgehalt dieser Information zu beschädigen, kann folglich nur Desinformation sein.

Wie „des“ eine solche abweichende Information sein kann, hat Herr Maaßen erfahren müssen, der des-wegen „des“ Amtes enthoben werden muss.

Wer nach der Verkündung einer Original-Information damit beginnt, nach einer früheren, ursprünglicheren, originaleren Fassung der Information zu suchen, ist daher zunächst einmal immer und grundsätzlich ein Verschwörungstheoretiker. Als selbst dabeigewesener Augen- und Ohrenzeuge bräuchte er „die Wahrheit“ schließlich nicht zu suchen. Dass er danach sucht, beweist, dass er sie nicht kennt, und wer die bekannte Wahrheit durch die Suche nach einer unbekannten Wahrheit in Zweifel zieht, begeht schon alleine damit Desinformation.

In diesem Zusammenhang sollte übrigens dringend darüber nachgedacht werden, ob die Institution des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses, die ja im Grunde nur der Desinformation dienen kann, mit dem Grundgesetz überhaupt in Übereinstimmung gebracht werden kann.

Doch neben jenen Fällen, in denen Desinformation die Wahrheit verfälscht, gibt es auch noch jene – wichtigen und ernsten – Fälle, in denen Desinformation zum ungünstigsten Zeitpunkt die Wahrheit ans Licht bringt und damit ganze güldene Zunkunftsvisionen zu zerstören vermag.

Wir wissen aus berufenem Munde, von Schäuble und Juncker zum Beispiel, aber auch von vielen anderen Politikern, dass Politiker immer wieder lügen müssen. Manchmal müssen sie Parteifreunde belügen, manchmal müssen sie den Koalitionspartner belügen, manchmal die Regierung des Nachbarlandes, fast immer aber die eigene Bevölkerung, die sie in Kenntnis der Wahrheit sonst womöglich nicht wieder wählen würde.

Diese Art der notwendigen, zweckdienlichen, konstruktiven, politisch-strategischen Lüge, die Wege erschließt, Türen öffnet und Taschen füllt, ist – weil es außer dieser Lüge keine zugängliche  Information gibt, bzw. geben darf – a priori die originale Information, der immer nur „Desinformation“ entgegengehalten werden kann, selbst dann, wenn es sich bei dieser Desinformation um die Wahrheit handeln sollte.

Wenn nun im Vorfeld der Wahlen zum EU-Parlament auf Antrag Angela Merkels versuchsweise Parteien finanziell bestraft werden sollen, die mit Desinformation in den Wahlkampf eingreifen, dann haben jene Parteien, die seit Jahrzehnten zu allen möglichen politischen Themen ihre Original-Informationen in die Welt gesetzt haben, einen klaren Vorteil gegenüber jenen, die erst relativ neu am demokratischen Wettstreit teilnehmen.

Für die existiert doch gar kein Spielraum mehr!

Alles ist gut, wie es ist. Das ist längst beschlossen. Wer dies auch nur anzweifelt, betreibt schon Desinformation.

 

 

Ich werde allmählich alt, und ich weiß es nicht mehr so genau zu sagen, doch mir deucht, es habe einmal eine Zeit gegeben, in der es zwar auch schon sinnvoll war, vor Inbetriebnahme des Mundwerks das Gehirn einzuschalten, aber eben nur, um die eigene Meinung vernünftig zu begründen, nicht um sich zu fragen, ob es denn überhaupt noch erlaubt sei, sie zu äußern.

Falls Sie zu jung sind, um das glauben zu können, halten Sie es einfach für Desinformation und verpetzen Sie mich bei Frau Kahane oder einem anderen Ex-Stasi-Spitzel.

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Oktober 16th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Horst Seehofer war es, der bei „Pelzig unterhält sich“ zum Besten gab, die Gewählten hätten nichts zu sagen – und diejenigen, die das Sagen haben, würden nicht gewählt.

Heute Morgen fand ich – wie zur Bestätigung – wieder eine Mail von der kanadischen Ostküste vor, die mit folgender Argumentation in Bezug auf meinen Kommentar zur Bayern-Wahl begann:

„… bist Du wirklich der Auffassung, dass Deine angebotene Ursachenforschung der Wahrheit und Realität entspricht und nicht ein autorischer Vernebelungsversuch, die Leser in der Täuschung zu belassen?
Nur zur Orientierung, falls wieder ausgeblendet: Da haben mal wieder die staatenlosen Ausländer, der Handels-Marke BAYER, der NATION DEUTSCH, die es aber wieder nicht geschnallt haben, was Sache ist, der Bayuwarischen NGO Abteilung durch Abgabe ihrer unsouveränen Stimme, erneut den Persilschein für GERmany must perish ausgestellt, halt nur mit anderen Abteilungsleitern, die sich untereinander auch nicht grün sind. Aber, auch wenn blau-weiß, sie tragen selfi-stolz rot-weiß-blau, besonders die AfD, zur Show. Und der Schimmelpilz, der rotgiftige, ist Grün. Das ist nicht schön.“

Wer Ähnliches schon einmal gehört oder gelesen hat, kann sich vorstellen, wie es weitergeht, wer nicht, sollte nicht unbedingt Lust darauf verspüren.

Wenn ich die Idee, die dahintersteht, auf den Punkt bringe, dann lautet sie:

  1. Die gesamte sichtbare Oberfläche der Machtverhältnisse auf dieser Welt ist ein Trugbild.(Uralte) Geheimbünde, verwurzelt in religiösen (=satanistischen) Mythen lenken die Geschicke. Niemand  kann sich ihrem Wirken entziehen. Alle Regierungen und Herrscher, die öffentlich in Erscheinung treten, sind nur von ihnen ferngesteuerte Marionetten.
  2. Ihr Ziel ist die totale Weltherrschaft, die Verknechtung aller Menschen, die Aneignung allen Eigentums, die Vernichtung des Guten, die Herrschaft des Bösen.
  3. Warum also schlägst Du Dich überhaupt noch mit politischen Gedanken herum?

Es ist überhaupt nicht schwer, jedwedes Geschehen auf dieser Erde in eben diesen einfachen Gedankengang zu integrieren. Alles, was als „negativ“ angesehen wird, entspricht den geheimen Plänen zur Vernichtung der Menschheit – und alles was dagegen „positiv“ erscheint ist nur ein Köder, eine Falle, bzw. die raffinierte Tarnung, hinter der sich das Böse entfaltet, bis es endgültig den Vorhang fallen lassen kann.

Der Trick, eine unsichtbare Allmacht für alles Geschehen auf dieser Welt verantwortlich zu machen, ergibt immer ein in sich geschlossenes, unangreifbares Gesamtbild, das solange unkaputtbar wie ein Legostein erscheint, solange der Glaube an die unsichtbare Allmacht von keinem Zweifel angenagt wird.

Wer diese „unsichtbare Allmacht“ für sich instrumentalisiert, kann entweder dazu auffordern, sich dieser Allmacht zu unterwerfen und ihr zu dienen, um sich ihres Wohlwollens zu versichern, oder er kann dazu auffordern, sich dem Kampf der Gerechten gegen diese Allmacht anzuschließen, weil, wer kämpft, zwar verlieren kann, wer nicht kämpft, aber schon verloren hat.

Selbstverständlich gibt es noch den dritten Weg, die unsichtbare Allmacht zu instrumentalisieren, und der besteht darin, im Angesicht der Allmacht die eigene Ohnmacht zu akzeptieren und – mit dem Hochgefühl, es schon immer gewusst und vorhergesagt zu haben – alles hinzunehmen, was da kommt.

 

Mir fällt eine Denksportaufgabe ein, die – als sie Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von Büro zu Büro, von Stammtisch zu Stammtisch wanderte – sehr viel verzweifteltes Kopfzerbrechen verursachte, weil jene, die versuchten, sie zu lösen, eine ganz wichtige, vielleicht die wichtigste Frage überhaupt, entweder gar nicht stellten oder viel zu früh als beantwortet erachteten.

Diese Frage lautet: Was weiß ich wirklich?

Die Denksportaufgabe lautet:

Finde heraus, auf welche Weise es mit Hilfe einer Balkenwaage gelingen kann, mit nicht mehr als drei Wiegungen herauszufinden, welche von 12 identisch aussehenden Kugeln als einzige ein von den übrigen 11 Kugeln abweichendes Gewicht hat.

Vor der ersten Wiegung kenne ich nur die geschilderte Ausgangssituation. Eine  von zwölf Kugeln ist entweder schwerer oder leichter als die übrigen elf. Dieses Wissen lässt sich durch fortgesetztes Wiegen in unterschiedlichsten Konstellationen zwar immer wieder dahingehend bestätigen, dass mal die eine, mal die andere Seite der Waage sich nach unten neigt, aber der Zugang zur Lösung öffnet sich erst, wenn man die Ergebnisse der Wiegungen etwas tiefer analysiert, bzw. die Wiegung schon so anordnet, dass daraus zwangsläufig ein Wissenszuwachs entstehen muss.

Denken Sie mit! Wie muss nun die erste Wiegung aussehen, um das gesicherte Wissen zu erweitern? Ist es eventuell möglich, mit der ersten Wiegung eine oder mehrere Kugeln zu identifizieren, die garantiert zu den elf „normalgewichtigen“ gehören?

Mit Erledigung dieses ersten Schrittes, der ersten Wiegung, ist – wenn wir auf unser verschwörungstheoretisches Problem zurückkommen – ein gutes Stück der Unsichtbarkeit der Allmacht aufgehoben.

Es ist zwar um einiges komplexer als bei den zwölf Kugeln, wo es genügt, im ersten Schritt vier gegen vier zu wiegen, um entweder acht oder vier Kugeln eindeutig als normalgewichtig zu identifizieren, doch genügt es auch im realen Leben, einfach nur so lange „Verhalten“ zu beobachten, bis dabei nach und nach die „neutralen Normalen“ erkennbar werden und sich von den „verbleibenden Verdächtigen“ abgrenzen lassen.

Die „unsichtbare Allmacht“ kann jedoch nur solange „Allmacht“ sein, wie wirklich alle als Verdächtige und „potentielle Bösewichte“ angesehen werden müssen. Ein schönes Beispiel dafür findet sich bei den inoffiziellen Mitarbeitern der Stasi. Solange jeder Mensch im Umfeld jedes DDR-Bürgers verdächtig sein musste, ein „IM“ zu sein, konnte die unsichtbare Allmacht kraftvoll wirken.

Als jedoch montags die Kirchen öffneten und der Protest gegen die unsichtbare Allmacht sich dort versammelte, gelang es bald recht gut, die „neutralen Normalen“ von den „verbleibenden Verdächtigen“ abzugrenzen. Auch wenn es bei den Montagsgebeten sicherlich von IMs nur so wimmelte, war die Wahrscheinlichkeit, neben einem IM die Kirchenbank zu drücken doch deutlich geringer als die Wahrscheinlichkeit, neben einem IM an der Werkbank im VEB zu stehen.

Zugleich war es für die teilnehmenden IMs sicherlich ebenfalls eine überraschende Erkenntnis, dass die „unsichtbare Allmacht“ keine Allmacht mehr war, dass sie selbst nicht Teil einer Allmacht, sondern Teil einer erkennbar schrumpfenden Macht waren, so dass die Loyalität gegenüber den „verbleibenden Verdächtigen“ über alles gesehen zwangsläufig nachlassen musste.

Kommen wir zurück zur Wahl in Bayern, zu meinem Versuch, die Ursachen zu ergründen und diese, meine Meinung zu veröffentlichen. Ich mag mit meinen Überlegungen den wahren Hintergründen ziemlich nahe kommen, oder mich vollständig irren, ich mag teils richtig, teils falsch liegen, das alles sei dahingestellt:

Wichtig ist mir, dass ich mich mit dem Erkennbaren beschäftigt habe,

statt mit Verweis auf jene unsichtbare Allmacht der staatenlosen Ausländer, der Handels-Marke BAYER, der NATION DEUTSCH“, alles Geschehen als zwangsläufig und unabwendbar anzusehen, weil es einem uralten Plan folgend, an welchem Jesuiten, Freimaurer, Rosenkreuzer, Weißhäuptels und Rothschilde ebenso gestrickt und gehäkelt haben, wie die Goldschmiede in der City of London und Behemoth,Baphomet und Leviathan.

Ich bin überzeugt, dass alleine das Offenkundige ausreichend viele Erkenntnisse ermöglicht, wenn man an der richtigen Stelle die richtigen Fragen stellt. Ich bin überzeugt, dass der Erwachsene in der Lage sein sollte, ein Bühnenspiel im Theater als solches zu erkennen, statt es für die Wirklichkeit zu halten, seine Rolle als Zuschauer zu erkennen und damit die Gewissheit zu verbinden, sich in jedem Augenblick vom Klappsitz erheben und die Vorstellung verlassen zu können.

Und sollte die ganze Welt ein Marionettentheater sein, bespielt vom großen Spielmeister der unsichtbaren Allmacht, dann ist es doch tausendmal besser, sich, wo es nötig und nützlich erscheint, gegen die Marionetten zu stellen und ihre Handlungen zu erschweren oder gar die Fäden, an denen sie hängen, zu zerreißen, als sich im Wehklagen über die unsichtbare Allmacht des Marionettenspielers zu erschöpfen und nichts zu tun, weil ja schließlich, gemäß der Haager Landkriegsordnung und der SHAEF-Gesetze sowie des Royal Admiralty Land&Sea Act sowieso alles längst zu unseren Ungunsten geregelt und beschlossen ist.

Bei der Denksportaufgabe mit den zwölf Kugeln muss man irgendwann auf die Idee kommen, die Menge der verbleibenden Verdächtigen in solche zu unterteilen, unter denen sich eventuell eine Kugel befindet, die schwerer ist als alle anderen, jedoch keinesfalls eine, die leichter ist, und in solche, unter denen sich eventuell eine befindet, die leichter ist, jedoch keinesfall eine, die schwerer ist als alle anderen. Das lässt sich spätestens mit der zweite Wiegung herausfinden. Danach ist die Lösung schon fast geschafft – man muss nur noch geschickt kombinieren.

In der Realität dieser Welt die abweichende Kraft zu identifizieren ist schwieriger, gewiss, aber wer sich mit dem Wirken einer unsichtbaren Allmacht zufrieden gibt, der macht es sich zu leicht!

Der beginnt auch gar nicht erst mit dem Versuch, die vermaledeite zwölfte Kugel zu identifizieren. Er erklärt das Rätsel für unlösbar, die Zustände für unabänderlich und bietet als Erklärung nichts anderes an als den Verweis auf einen gordischen Knoten aus Geheimbünden.

Die Logik sagt mir:

Wenn diese Geheimbünde so mächtig wären und alles bestimmen könnten,
dann hätten sie schon längst alles an sich gerissen und müssten sich nicht mehr furchtsam als Geheimbund verbergen.

Die Logik sagt mir ferner:

Alle Vereinbarungen und Verträge zwischen Staaten, einschließlich dem Recht der Sieger gegenüber den Besiegten, sind in jedem Augenblick der Geschichte gerade so viel wert, wie es die realen (militärischen) Kräfteverhältnisse in diesem Augenblick erlauben.

Ein Blick in die Geschichte legt zudem die Annahme nahe, dass es unter den Mächtigen jene Einigkeit, die erforderlich wäre, um die ganze Welt miteinander neidlos und konfliktfrei zu beherrschen, auch in Zukunft nicht geben wird.

„Zwischen Staaten gibt es keine Freundschaft, nur (temporär gleichgerichtete) Interessen“, meinte Charles de Gaulle.

Seit sich das Eigentum am Staat von den Vertretern der Staatsmacht gelöst hat, seit nicht mehr Monarchen als uneingeschränkte Herrscher agieren, sondern die von Seehofer erwähnten „Gewählten“ einigermaßen hilflos jenen „Nichtgewählten“ gegenüberstehen, die als Eigentümer die Geschicke des Landes bestimmen und den Rahmen des politischen Handelns der Gewählten nach Belieben eng abzustecken in der Lage sind, muss es heißen:

Zwischen den Vertretern des Großkapitals und der Hochfinanz gibt es keine Freundschaft, nur temporär gleichgerichtete Interessen.

Dies zu erkennen, heißt aber auch zu erkennen, dass es „die unsichtbare Allmacht“ nicht gibt, und nicht geben kann, solange die Menschen so sind, wie sie sind.

Der Trost für uns, die wir als die Kleinen scheinbar hilflos zusehen müssen, wie die Großen sich bekriegen, liegt in dem Spruch: „Wo sich zwei streiten, freut sich der Dritte“.

Der „Dritte“, das ist hier der „Bund der Kleinen“, die „Bundes-Res-Publica“, das sind die im Nationalstaat geeinten Kräfte, die durchaus eine eigenständige und eigennützige Politik gegen die großen, überstaatlich agierenden Spieler verfolgen können, sofern es dem Volk gelingt, sich Vertreter zu wählen, die tatsächlich Volk und Nation vertreten.

Kein Wunder, dass mit aller Macht gegen den Nationalstaat polemisiert wird.

Wer erkennt, von wo  diese Polemik ausgeht, ist der 12. Kugel dicht auf der Spur.

 

 

 

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Oktober 15th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht zuerst:

Es hat in Bayern keinen Linksruck gegeben.

Peter Helmes hat auf Basis des vorläufigen Endergebnisses heute bestätigt, was David Berger gestern schon vorhergesehen hat. Ich zitiere hier Peter Helmes:

„2013 bei der letzten Landtagswahl in Bayern kamen SPD, Grüne und Linkspartei zusammen auf 31,3 % der gültigen Stimmen (SPD = 20,6; Grüne 8,6; Linkspartei 2,1%). Die Nachfolgepartei der SED verpaßte dabei den Einzug in den Landtag.

Bei der Bundestagswahl 2017 erreichten die Rot-Rot-Grünen Parteien auf Landesebene in Bayern bei den Zweitstimmen zusammen 31,2 % (SPD 15,3; Grüne 9,8; Linkspartei 6,1. Also, wenn man genau hinschaut, ist das linke Lager gleichklein. ABER: Den Grünen ist es gelungen, viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Jetzt, bei dieser Landtagswahl, ist das Bild im Kern gleichgeblieben:

Die Linksfront aus SPD (9,7 %), Grüne (18,3 %) und Linkspartei erreicht zusammen 31,3 %, die Bürgerlichen kommen zusammen auf 63 % (35,6 % CSU, 11,6 % FWG, 10,9 % AfD, 5,1 % FDP). Das heißt:

Also, es gibt keinen Linksruck, es gibt keine linke Mehrheit, es gibt keine Mehrheit gegen die Bürgerlichen.

Andererseits bereitet das Abschneiden der Grünen Sorge.“

 

Die schlechte Nachricht, und zumindest für die CSU ist es eine sehr schlechte Nachricht, besteht darin, dass sich im so genannten „bürgerlichen Lager“ die Kräfteverhältnisse fast genauso verändert haben, wie im linken Lager.

Dass das nicht nur für die CSU eine schlechte Nachricht ist, sondern für ganz Bayern, wird erst klar, wenn man nach dem Aufatmen ob der Stabilität der Blöcke, die neue Struktur der beiden Blöcke betrachtet.

Auf beiden Seiten haben die „konservativen“ Kräfte an Boden verloren. Es mag zwar sonderbar klingen, die SPD als konservative Kraft zu bezeichnen, doch in Relation zu Grünen und Linken ist die SPD geradezu ein Ausbund an konservativer Denkungsart. Dazu kommt jenes Maß an theoretischer Durchdringung und praktischer Erfahrung in Opposition und Regierung, das sich in der SPD seit Gründung der Bundesrepublik angesammelt hat und immer noch Garantie dafür ist, dass die ungezügelten Heißsporne, die aus der Jugendorganisation nachwachsen, gezähmt  werden, bevor man ihnen Verantwortung überträgt.

Diese Kultur exisitiert bei den Grünen nicht, bzw. noch nicht. Die Partei ist noch zu jung und hat die Zeit der Richtungskämpfe zwischen Fundamentalisten und und Realisten noch nicht wirklich hinter sich gelassen, so dass der innerparteiliche Reifeprozess eben immer noch nicht in  gelassener Ruhe zum Abschluss gekommen ist, sondern sich weiterhin im Blubbern der Blasen im Gärungsballon manifestiert. Dass Katharina Schulz, jene verjüngte Kopie von Claudia Roth, die bayerischen Grünen zu fast 20 Prozent Stimmenanteil geführt hat, ist sehr viel weniger die Zustimmung zu den „ökologischen“ Vorstellungen und Zielsetzungen der Grünen als vielmehr die pure Lust an der Zerstörung der bestehenden Ordnung der die Schulz wie eine Jeanne d’Arc das Feuer verleiht.

Gleiches im so genannten „bürgerlichen Lager“. Die konservative Kraft CSU, die mit der SPD 70 Jahre politische Erfahrung in der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam hat, der man, wenn man die eigenen Animositäten einmal beiseite lässt, durchaus auch Besonnenheit und politische Nachhaltigkeit attestieren muss, hat fast auf den Zehntelprozentpunkt genau jene Stimmen verloren, die der AfD dazu verhalfen, aus dem Stand mit 10,2 Prozent in den bayerischen Landtag einzuziehen,.

Auch hier sehe ich sehr viel weniger die Zustimmung zu den ökonomischen Grundsätzen und Zielsetzungen der AfD, auch nicht die Zustimmung zu deren durchaus radikalen Ansätzen im Bereich von Asyl und Migration als Hauptbeweggrund an, sondern letztlich die Lust daran, Horst Seehofer für sein Versagen in der Auseinandersetzung mit Angela Merkel abzustrafen – und ich gestatte mir den Hinweis, dabei durchaus von mir auf andere zu schließen.

Zum Glück steht mit den Freien Wählern eine „Ersatz-CSU“ zur Verfügung, mit der sich für die nächsten fünf Jahre eine Mehrheit im Maximilianeum bilden lässt, die – und das ist vermutlich gar nicht schlecht – die Belange des ländlichen Raumes und seiner Bewohner etwas stärker berücksichtigen wird als es die doch ziemlich stark auf das Wohlergehen der im Freistaat ansässigen Großkonzerne  ausgerichtete CSU alleine zuwege gebracht hätte.

Dass ich mir Herrn Aiwanger nicht unbedingt als bayerischen Finanz- oder Wirtschaftsminister vorstellen kann, steht dabei auf einem anderen Blatt.  Aber vielleicht will er ja gar kein Ministeramt für sich.

 

Dieses Wahlergebnis kann allerdings nicht kommentiert werden, ohne wenigstens den Versuch der Ursachenforschung zu unternehmen.

Der Bayer für sich alleine genommen, mag ja etwas leichter erregbar sein als der durchschnittliche Bundesmichel, was einen kräftigen Ausschlag nach rechts oder links erklären könnte, wenn er seiner CSU einen Denkzettel verpassen wil. Dass aber gleichzeitig die entgegengesetzten, durchaus als extrem anzusehenden Strömungen (Grüne: extrem globalistisch, AfD: extrem nationalistisch), gestärkt wurden, lässt sich nicht auf ein singuläres und allein der CSU anzulastendes Problem zurückführen.

So wenig die Masse der Wähler auch über die Parteien und deren wahre Absichten wissen mag, so unbestreitbar haben die Wähler ein sehr feines Gespür für den Unterschied zwischen Stabilität und Instabilität. Dieses feine Gespür hat sich bei der Bayernwahl zuerst im enorm starken Anstieg der Wahlbeteiligung gezeigt. Wo Veränderung in der Luft liegt, ohne dass schon erkennbar wäre, wohin das Pendel ausschlagen wird, steigt die Bereitschaft, sich für die eigenen Interessen einzusetzen, mit seiner Stimme vielleicht den Ausschlag zu geben …

Für die Wähler erkennbar wurde die Deutschland drohende Instabilität im Inland mit Aufstieg und Fall des Martin Schulz, mit den sich unsäglich hinziehenden Versuchen, eine neue Bundesregierung zu bilden, mit dem Verschwinden von Sigmar Gabriel in der totalen Versenkung und den mehr und mehr misslingenden Versuchen von Bätschi-Nahles, den Resten der SPD mit dem Anschein der Seriosität voranzugehen. Ein Schauspiel der SPD, das jedoch nicht ausreichte, die zugleich zwischen CDU und CSU ausgetragenen Scharmützel vollständig zu überdecken, so dass sich – im Inland – ein Bild der gegenseitigen Lähmung aller drei Regierungsparteien darbot.

International kam die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA hinzu und die sich von Monat zu Monat verstärkende Gewissheit, dass Trump dabei ist, die Karten für das globale Spiel neu zu mischen und alte „Freundschaften“ ohne Zögern aufs Spiel zu setzen, sollten sie seinen Vorstellungen von „America first“ nicht genügen.

So wenig, wie es Andrea Nahles gelungen ist, in Richtung SPD und linker Sympathisanten-Szene neue Orientierung zu geben, so wenig ist es auch Horst Seehofer gelungen, seinen richtungsweisenden Gedanken und Vorstellungen ein Mindestmaß an Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Und weil sich Angela Merkel in der Gewissheit sonnte, ihre GroKo-Trabanten von links und rechts würden sich schon selbst hinreichend beschäftigen und soweit paralysieren, dass sie selbst nicht gezwungen sein würde, richtungsweisend einzuschreiten, geschweige denn eigene Positionen in Frage zu stellen, ist die Berliner Politik zu einer in Stein gemeiselten Laokoon-Gruppe erstarrt.

Nehmen wir das Ergebnis der Bayern-Wahl als den Versuch der Wähler, die wie ein Thrombus im Herzen der Republik sitzende, lebensbedrohliche „Verklumpung der Mitte“ aufzulösen, dann wird das nicht gelingen, ohne den Kern des Klumpens vollständig zu entfernen und unschädlich zu machen, weil sonst eine dauerhafte Heilung nicht möglich ist.

Konkret: Merkel, Seehofer und Nahles müssen Platz für neue, noch nicht vollends erstarrte Figuren machen. Zwischen Hessen-Wahl und CDU-Parteitag wäre die beste Gelegenheit, dafür die Weichen zu stellen.

CDU, CSU und SPD müssen zu ihren alten, konservativen, stabilisierenden Rollen zurückfinden, statt jedem neuen Trend nachzuhecheln und darüber ihren programmatischen Kern ebenso zu vergessen, wie das Land und das Volk, dem sie verpflichtet sein sollten.

 

Wenn das gelungen ist, haben Grüne und AfD Großes geleistet – und sollten sie aus dieser Erfahrung gestärkt und geläutert hervorgehen, dann hat es sich auch für sie gelohnt.

 

 

 

 

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Oktober 13th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Still geworden ist es in Bayern.

Der Wahlsonntag wird erwartet wie die Urteilsverkündung im Mordprozess.

Lebenslänglich oder doch ein letztes Mal Bewährung?

Sie lebt ja noch, die CSU, es war also nur ein Mordversuch, oder war es gar nur fahrlässige Körperverletzung?

Die Verteidigung hat bis zum Schluss darauf hingewiesen, es könne auch Suizid gewesen sein, Suizid in Kombination mit Tötung auf Verlangen.

Bleiben wir bei den Tatsachen.

Tatsache ist, dass niemand mehr daran glaubt, dass die CSU dieses Mal die absolute Mehrheit und die Alleinregierung verteidigen könne.

Tatsache ist – bitte aufhorchen! – nur der allgemeine Glaube an den Niedergang der CSU!

Gewählt und gezählt wird schließlich erst morgen.

Wie kommt es aber, dass der Glaube an die Dominanz der CSU so stark nachgelassen hat?

Wenn Dein Rasenmäher auch beim zwölften Versuch nicht angesprungen ist, lässt Dein Glaube daran, dass Du heute noch den Rasen mähen  wirst, auch schnell nach!

Und selbst wenn Du Dir das nicht eingestehst, und den Starter noch einmal und noch einmal durchziehst: Dein Nachbar, der feixend am Gartenzaun steht, der ist schon ganz sicher, dass das heute nichts mehr wird – und schon, weil Du sein Feixen und Grinsen nicht mehr ertragen kannst, schiebst Du das Mähgerät ganz schnell in die Garage …“

Der Glaube stirbt mit dem offenkundigen Versagen. Und sind die Gläubigen zuerst auch nur verunsichert, wanken zwar schon, fallen aber noch nicht – so ist der Schaden dennoch unabwendbar, weil die Opportunisten mit einem feinen Gespür für drohende Gefahr als erste die Fahnen einholen und sich auf neutrales Gelände verdrücken.

Geht’s gut, kommen sie zurück, geht’s schief, waren sie schon immer dagegen.

 

Wo aber hat das offenkundige Versagen stattgefunden? Was hat die Gläubigen wanken lassen und die Opportunisten auf Distanz gehen lassen?

Bayern hat doch weiter funktioniert. Bestes Bundesland in allen Disziplinen, das Pfund, mit dem Söder bis zuletzt versuchte, zu wuchern. Bayern hat sogar in Bezug auf die Aufnahme von Migranten und deren Integration mehr unternommen und mit größerem Erfolg als alle anderen Bundesländer – und hat dennoch so gut wie keine No-Go-Areas, hat dennoch die niedrigste Kriminalität. Wo hat die CSU versagt? Ja, es fallen Unterrichtsstunden aus, aber doch weit weniger als anderswo! Wohin man auch schaut: Die CSU hat alles richtig – oder doch zumindest besser gemacht als die Konkurrenz.

Es gibt nur einen wunden Punkt, nur ein Versagen, dass die Gläubigen erschüttert hat, und das war und ist das tiefe Einknicken Horst Seehofers vor Angela Merkel.

Hätte Seehofer seine Drohung wahrgemacht, und das Verfassungsgericht angerufen, die CSU bekäme morgen eher 60 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen als mit Ach und Krach die prognostizierten 35 Prozent!

Hätte Seehofer tatsächlich sein Amt als Innenminister genutzt, um die Grenzen der Bundesrepublik wieder auf den Stand vom August 2015 zu bringen, die CSU hätte nicht den geringsten Anlass zur Sorge, eventuell nicht als strahlende Siegerin aus der Landtagswahl hervorzugehen!

Seehofer hat das versiebt, versaubeutelt. Die Motivation dafür mag im Machterhalt der Union im Bund gelegen sein, doch die Meinungsforscher erklären, dass mit dem Niedergang der CSU auch die CDU aufs Wachkoma zustrebt!

Und auch die SPD stürzt immer weiter ab. Nicht nur in Bayern, auch im Bund.

Damit ist die GroKo-Politik abgestraft wie nie zuvor – und auch hier gibt es nur ein einziges Versagen, das von den Wählern angekreidet wird.

Seehofer hat es erkannt, als er erklärte, die Migration sei die Mutter aller Probleme.

Nein. Er hat das nicht so gemeint, wie es ihm gerne unterstellt wird.

Er hat damit nur zum Ausdruck gebracht, dass es ohne die von A.M. im September 2015 ausgelöste Zuwanderungswelle keines der Probleme gäbe, die der GroKo in Berlin und der CSU in Bayern heute das (Über-) Leben schwer machen.

Doch obwohl er das Problem erkannte, war er nicht bereit, das zur Lösung des Problems erforderliche Risiko einzugehen und sich ggfs. für die CSU, für Bayern und Deutschland zu opfern.

Aber es kann eben nicht jeder ein Arnold von Winkelried sein, dem gerade deshalb heute wieder einmal ehrend gedacht werden soll.

Arnold von Winkelried war es, der am 9. Juli 1386 in der Schlacht von Sempach ein Bündel Lanzen der habsburgischen Ritter packte und – indem er sich selbst damit aufspießte – jene Bresche in die Front schlug, die letztlich den Sieg der Eidgenossen über die Habsburger ermöglichte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Oktober 11th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Es gehört zu den auffälligsten Erscheinungen unserer Zeit, dass die Diskussionen um alle wichtigen Themen inzwischen  zu asymmetrischen Auseinandersetzungen geworden sind, in denen – wie im finsteren Mittelalter – die Welt des forschenden Erkennens von der Welt des gläubigen Enthusiasmus in blutrünstiger Vernichtungsabsicht überrollt wird.

 

Nehmen wir Sahra Wagenknecht als Beispiel.

Nach meinem Eindruck als Außenstehender hat sie, wie kaum eine andere Person innerhalb der Partei „die LINKE“, die Grundlagen kommunistisch-sozialistischer Ideologie studiert und bis auf den innersten Kern durchdrungen und ist bereit, engagiert für eine Welt zu kämpfen, die diesem Ideal nahekommt.

Dennoch erkennt sie die Grenzlinie zwischen visionären Idealen und den Gegebenheiten der Realität so klar, dass sie diese Linie gar nicht als für sie relevante „Kampfzone“ wahrnimmt, weil sie weiß, dass es vollkommen sinnlos ist, gegen Fakten und Logik  anzudiskutieren. Damit allerdings zerstört sie den Unfehlbarkeitsanspruch der gesamten Linksheit und macht sich damit zur Ketzerin, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden muss.

Dass dem so ist, dass viel zu viele in dem kindischen Glauben leben, das Platzen ihrer Traumschlösser und Trugbilder sei nicht die Folge ihrer eigenen Realitätsverweigerung, sondern der Erfolg feindseliger Saboteure, die es mit aller Härte zu bekämpfen gilt,  macht die ganze Erbärmlichkeit  der Spezies Mensch auf wahrhaft beschämende Weise sichtbar.

Ein paar geschickt hingeworfene Phrasen, am besten als Konstrukt aus Panikmache und Heilsversprechen gezimmert,  genügen vollauf, um eine friedliche Menge von Menschen in die Furie „Masse“ zu verwandeln, die erst wenn sie vollständig erschöpft und kraftlos selbst am Boden liegt, aufhören wird, alles „Fremde“ niederzumetzeln. Wobei das niederzumetzelnde „Fremde“ vielerlei Erscheinungsformen hat. Herr Maaßen war Frau Merkel fremd, die NAFRIS sind den Nazis fremd, die AfD der Antifa, der weiße Mann der gegenderten Frau, die Diesel der Deutschen Umwelthilfe, der Euro Italienern und Griechen, usw., usw.

Fremdenhass existiert überall. Der Mensch, der nicht „sein Fremdes“ hat, das er tunlichst weit von sich fernhalten will, den gibt es nicht – von Einsiedlern abgesehen, die den anderen Weg gehen und sich selbst fernhalten.

Fremdenhass zu wecken, zu schüren und zu instrumentalisieren, ist nach wie vor leicht, für jeden, der es darauf anlegt. Daran hat sich, seit Gustave Le Bon sein Standardwerk „Psychologie der Massen“ verfasste, nichts geändert,

  • außer der Tatsache, dass es nicht mehr die großen Säle, die Balkone über den Marktplätzen, die Tribüne im Sportpalast oder brennende Barrikaden braucht, um aus ganz normalen, vernunftbegabten Menschen „im Nu“ das Meta-Wesen „Masse“ zu schmieden.
    Aus dem einst notwendigen, großen Event, dem alle beiwohnten, um vermasst zu werden, ist der Kokon der allgegenwärtigen, alles durchdringenden Medien geworden, die, wie die Kraftlinien eines Magneten, ihre Anhänger an entgegengesetzten Polen versammeln und sie, erst einmal dort angekommen, nicht mehr loslassen.
  • Und außer der Tatsache, dass die Massen selbst die Straße nicht mehr brauchen, um wie bei der Stierhatz von Pamplona alles wegzufegen, was sich in den Weg stellt, obwohl das auch noch vorkommt, sondern weit im Vorfeld physicher Auseinandersetzungen über subtile Disziplinierungsstrategien und Drohkulissen bereits so viel Macht ausüben, dass  das Gewaltmonopol des Staates dagegen alt aussieht.

Ein schönes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit bilden die Vorgänge im Hambacher Forst. Versuchen Sie bitte, das was da geschehen ist, neutral und unvoreingenommen zu betrachten. Dann kommen Sie entweder zu dem Schluss,

  • die Politik habe versagt, als sie den Braunkohleabbau genehmigte,
  • oder die Politik habe versagt, als es ihr nicht gelang, ihre einmal getroffene, rechtskräftige Entscheidung durchzusetzen.

Doch ein bisschen unwohl sollte Ihnen bei dieser „Entweder-oder-Entscheidung“ schon geworden sein.

Die Auseinandersetzung zwischen den gewählten Vertretern des Rechtsstaats, die ihre Entscheidung nicht hinterfragen lassen wollten und den nicht gewählten und unbefugten Waldbesetzern ging ja nicht zu Ende, weil eine Seite mit ihren Argumenten überzeugt hätte, sie ging auch nicht zu Ende, weil beide Seiten sich auf einen Kompromiss geeinigt hätten, sie ging für den Augenblick zu Ende, weil ein Gericht darauf erkannte, das Habitat der   Bechsteinfledermaus sei in diesem Streit das höchste Rechtsgut. Basta!

Wer Lust hat, zu bezweifeln, dass es sich bei diesem Spruch des Oberverwaltungsgerichts Münster um einen eilends eingefädelten Deal handelte, um die drohende Eskalation der Gewalt im Wald zu verhindern, den will ich bei seinem Glauben lassen. Ich selbst bin überzeugt, dass hier von ziemlich weit oben die Notbremse gesucht und in der Klage des B.U.N.D. gefunden wurde, was zur Vollbremsung vor der Fledermaushöhle führte.

Egal, wie das weitergehen wird, ob auf Gleis 1 der Kohlegipfel irgendwann zu dem Schluss kommen wird, dass es die Braunkohle unter dem Hambacher Waldrest doch noch braucht, um die Energiewende ohne Mega-Blackout zu schaffen, oder ob auf Gleis 2 das OVG in der Hauptsacheverhandlung zu dem Schluss kommt, der Beweis für die Existenz der Bechsteinfledermaus habe von den Klägern nicht erbracht werden können: Die Züge rasen weiter aufeinander zu. Um die Kollission zu vermeiden, müsste entweder die Landesregierung die Erlaubnis zur Kohleförderung widerrufen und RWE einige Milliarden Euro als Entschädigung zahlen, oder jene aufgehetzte Masse, deren Speerspitzen im Hambacher Forst – aber nicht nur dort – sichtbar sind, müsste unter die kalte Dusche gezerrt, in wieder denkfähige und vernunftbegabte Einzelindividuen aufgelöst und damit zur Besinnung gebracht werden.

 

Bitte machen Sie sich klar, dass der Zustand, den wir da erleben, nicht normal ist.

Die gerne auch von den Qualitätsmedien als „Aktivisten“ bezeichneten „Waldschützer“ benehmen sich doch wie durchgegangene Gäule, oder wie Kleinkinder, die sich an der Supermarktkasse brüllend auf dem Boden wälzen.

Vermutlich haben die meisten davon auch erlebt und fürs Leben verinnerlicht, dass die Eltern, also die Großen überhaupt, gegen einen quengelnden Knirps keine andere Chance haben, als ihm seinen Willen zu lassen. Dass man nur immer lauter brüllen, immer unkontrollierter um sich schlagen muss, um als zuletzt Lachender im Triumph mit dem gewünschten Unterhaltungsei abziehen zu können.

Der mit einer Ohrfeige verbundene, schmerzhafte Schock, mit dem es erfahrenen Notfalleinsatzkräften immer noch gelingt, psychische Ausnahmezustände, von der Panikstarre bis zum Weinkrampf zu durchbrechen und die Betroffenen in die Wirklichkeit zurückzuholen, ist ja von der Liste zulässiger Erziehungsmittel gestrichen worden. Die Spätwirkung findet sich heute auf den Bäumen im Hambacher Forst.

 

Bitte machen Sie sich klar, dass jegliche Rechtfertigung für den Zustand, den wir da erleben, den Abschied von den Prinzipien der Demokratie darstellt, zumindest aber  die Behauptung stützt, die real existierende Demokratie in diesem unseren Lande funktioniere nicht.

In diesem Paukenschlag geht es nur um den Einfluss der Ideologie.

Die Frage, ob Demokratie funktioniert – und, falls ja, wie  und für wen, habe ich umfassender in diesem Buch behandelt.

Demokratie – Fiktion der Volksherrschaft

mehr erfahren und eventuell gleich bestellen

 

Zudem meine ich die Frage stellen zu dürfen, ob denn Anarchie und Faustrecht tatsächlich die bestmögliche Alternative zu einer mängelbehafteten Demokratie darstellen.

Und damit komme ich zurück zu Sahra Wagenknecht, die sich zwar nicht an der Frage abgearbeitet hat, ob unter Hintanstellung aller anderen Interessen und Notwendigkeiten zuerst die Schutzbedürftigkeit jedes einzelnen Baumes durchgesetzt werden müsse, wohl aber an der durchaus ähnlichen Frage, ob unter Hintanstellung aller anderern Interessen und Notwendigkeiten dem Wunsch aller 7,5 Milliarden Menschen, sich in Deutschland niederzulassen, nachgekommen werden müsse.

Frau Wagenknecht hat diese Frage für sich mit einem klaren Nein beantwortet, weil es für jeden, der nicht von der hierzulande grassierenden Massenpsychose befallen ist, klar ist, dass eine unbegrenzte Zuwanderung nach Deutschland schlicht nicht möglich ist.

Bitte machen Sie sich klar, dass jenes: „Wir schaffen das!“, kein zufällig dahingesprochener Satz war, sondern der psychologisch durchgestylte Startschuss für die Errichtung eines von der Vernunft nicht mehr erreichbaren Glaubensgebäudes war, sozusagen die Einleitung jener Massenhypnose, aus der wir erst wieder aufwachen sollen, wenn in Marrakesch die Vereinbarung über die grenzenlose Zuwanderung und die Verpflichtung, jeden Migranten wie einen schon länger hier Lebenden mit allen Wohltaten der Sozialsysteme zu überschütten, unterschrieben sein wird. Das soll übrigens noch im Dezember 2018 geschehen.

Zugestimmt hat die Bundesregierung diesem „Global Compact for Migration“ bereits im Mai, unser Bundesmaas aller Dinge hat dazu in New York in der UN-Vollversammlung mit dem Kopf genickt.

(Hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit Asyl, Flucht oder Schutzbedürfnis zu tun. Jeder, der kommen will, soll hereingelassen werden)

Bitte machen Sie sich an dieser Stelle klar, dass die Bundesregierung sich hier nicht anders, sondern ganz genau so verhält wie die Baumbesetzer im Hambacher Forst oder die Krawall-Antifanten beim G20-Gipfel in Hamburg auch.

Es wird mit der Unbelehrbarkeit eines rotzfrechen Dreijährigen alles durchgesetzt, was man sich in den Kopf gesetzt hat – bzw. hat setzen lassen, und der Souverän hat nicht die geringste Chance, etwas dagegen zu tun, weil ihm beim geringsten Widerspruch von den umstehenden Demokratieexperten sofort vorgehalten wird, ein ganz schlimmer Nazi zu sein, so wie der alleinerziehenden Mutter an der Supermarktkasse, der – „endlich!“ –  die Hand ausgerutscht ist, von den umstehenden Erziehungsexperten vorgehalten wird, sie mache sich der Kindesmisshandlung schuldig.

Bitte machen Sie sich in diesem Zusammenhang auch klar, dass jegliche Rechtfertigung für den Zustand, den wir da erleben, zugleich die Anerkennung der Abschaffung der Demokratie bedeutet.

Machen Sie sich bewusst, dass das Mitschwimmen im Strom der vorherrschenden Meinung  zumeist nur die ideologisch begründete Duldung oder Billigung von Missständen ist, die ohne die Brille ideologischer Verblendung nie und nimmer in Kauf genommen würden.

Wir leben, heißt es so schön, in einem freien Land.

Jeder darf für alles sein, sich für alles einsetzen, auch dafür, dass die ESA eine Expedition zur Rückseite des Mondes unternimmt um den dort festsitzenden, menschengemachten Frischkäse abzubauen.

Wer seine Freiheiten so weit in den Bereich des Irrationalen überdehnt, muss sich dann aber auch gefallen lassen, dass man derartige Vorstellungen, Zielsetzungen und Projekte so lange für unvernünftig hält, wie sie ohne Bezug zur Realität und im Widerspruch zu Logik und Vernunft stehen.

Und sollte die Gefahr bestehen, dass bei diesen Experimenten unbeteiligte Dritte zu Schaden kommen, könnte lebenslange Sicherheitsverwahrung eine angemessene Maßnahme sein.

 

Ach so, ich kenne die neueste Menschenrechtsverordnung noch nicht?

Lassen Sie hören!

 

 

In Ergänzung der bestehenden Antidiskriminierungsvorschriften
wird final und unabänderlich für alle Zeiten festgeschrieben:

 

Die Verpflichtung der Klügeren,
stets nachzugeben,
kennt keine Untergrenze.

Schon gar nicht in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Oktober 8th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Wladimir Putin hat ein Problem mit den russischen Rentnern.

Zum Leidwesen unserer  westlichen Wertegemeinschaftsmedien eignet sich das Thema aber nicht besonders gut, um die Überlegenheit des russophoben Westens zu demonstrieren, denn wer hat da kein Problem mit seinen Rentnern?

Aber es taugt immerhin noch, um daran nachweisen zu können, dass es die Russen auch nicht besser können – und das ist dann schon wieder ein Argument, das jedem aufbegehrenden Rentner entgegengehalten werden kann, damit er still sein möge, bis zum kühlen Grab.

Natürlich kann man „die Rente“ ungeheuer kompliziert und für den Laien vollkommen undurchchaubar darstellen und im großen chaotischen Wust dann auf das große, gähnende Loch zeigen und erklären, es handle sich um ein Naturereignis, das sich leider von Generation zu Generation immer wieder unerbittlich wiederholt.

Dabei ist „Rente“ überhaupt nicht kompliziert. Nein, wirklich nicht.
Das wird keine Satire!

 

Rente ist überhaupt nicht kompliziert.

Um das zu begreifen, muss man sich nur das ganze staatlich organisierte Zwangsrentensystem wegdenken und sich fragen, womit dann zu rechnen wäre.

Grob gesprochen würden sich schnell zwei Gruppen von „Alten“ herauskristallisieren, die sich stark voneinander unterscheiden, nämlich

  1. Alte Menschen, die im Familienverbund von Kindern, Enkeln und anderen nahestehenden Personen aufgefangen und versorgt werden, und
  2. Alte Menschen, die auf sich alleine gestellt sind, weil es in ihrem familiären Umfeld keine junge Generation gibt, die für sie sorgen könnte oder Lust hat, für sie zu sorgen.

Es ist unmittelbar einsichtig, dass die Leute aus der A-Gruppe gegenüber denen aus der B-Gruppe grundsätzlich besser dran sind, doch auch hier lassen sich wieder zwei Untergruppen bilden, nämlich jene, (A1) deren Familie ausreichend gut für ihre Alten sorgen kann, und jene, (A2) deren Familie die Alten nur unter erheblichen eigenen Entbehrungen versorgen kann.

Diese Gruppenbildung ist vollkommen unabhängig davon, ob die Bevölkerung eines armen Landes betrachtet wird, oder ob es sich um einen so genannten „reichen Staat“ handelt. Es gibt da lediglich Verschiebungen im Wohlstandsniveau der Gesamtgesellschaft, jedoch keine grundsätzlich anderen Kategorien von alten Menschen, die auf Versorgungsleistungen anderer angewiesen sind.

So, und nun denken wir uns das Rentensystem, so wie wir es haben, wieder hin.

Dabei fällt es uns wie Schuppen von den Augen, dass die Angehörigen der Altenkohorte A1 von denen der Kohorten A2 und B über den Tisch gezogen werden, weil das, was die Familien der A1er erwirtschaften und für ihre Alten erübrigen können, gleichmäßig unter alle Rentner verteilt wird, was im HInblick auf den Gerechtigkeitsaspekt zunächst einmal fragwürdig erscheint.

Allerdings wird so verteilt, dass von dem Kuchen, den die A1er-Familien erwirtschaften, die Rentenzahlungen aller Empfänger entsprechend den von ihnen selbst geleisteten Rentenbeiträgen berechnet werden, was wiederum ‚irgendwie‘ gerecht erscheint.

Die Lehre aus den bisherigen Erkenntnissen lautet, dass die Funktionsfähigkeit eines umlagefinanzierten Rentensystems ausschließlich davon abhängt, wie das Verhältnis von A1-Alten zu A2- und B-Alten aussieht.

Sind die A1-Alten deutlich in der Mehrheit, fällt die vom System bewirkte Umverteilung zu den A2 und B Alten kaum auf. Das Rentenniveau ist insgesamt hoch und liegt nur knapp unterhalb dessen, was die A1 Alten erhielten, müssten sie nicht teilen.

Weil sich manche damit schwertun, sich solche Zusammenhänge in einprägsamer Form vorzustellen, hier einfach eine kleine Tabelle:

Beispielhafte Darstellung
der Wirkung von Arbeitslosigkeit, Niedriglohn und Kinderlosigkeit
auf das Rentenniveau und die tatsächlich darstellbaren Renten

Anteil A1 Alte Anteil A2 Alte Anteil B Alte Rentenniveau Niedrigste
Rente
Höchste
Rente
100 % 100 % 1.000 € 3.000 €
90 % 10 % 90 % 900 € 2.700 €
70 % 20 % 10 % 70 % 700 € 2.100 €
50 % 30 % 20 % 50 % 700 € 1.300 €
40 % 40 % 20 % 40 % 700 € 900 €
30 % 40 % 30 % 30 % 600 € 600 €

 

Diese Tabelle enthüllt im Grunde das ganze Problem der Rentenversicherung.

Der Kuchen, der verteilt werden kann – und hier trifft sich die von den Alten ausgehende Betrachtungsweise mit der üblichen demografischen – muss von den gutverdienenden Jungen gebacken werden.

Je kleiner die Gruppe der gutverdienenden Jungen innerhalb der Gesamtgesellschaft ist, desto niedriger fallen die Rentenzahlungen aus und desto weniger kann die Lebensleistung der Beitragszahler über die Rentenhöhe zum Ausdruck gebracht werden.

Der Punkt, an dem es für alle nur noch eine einheitliche, niedrige Grundrente geben kann, ist im obigen Beispiel bei einem Anteil von 30% jener Alten erreicht, deren Kinder genug verdienen, um ihre Angehörigen im Rentenalter gut versorgen zu können – gäbe es keine Zwangsversicherung.

 

Der blinde Fleck im Generationenvertrag

Als die umlagefinanzierte Rente erfunden wurde, ging man wie selbstverständlich davon aus, dass der so genannte Generationenvertrag, dass also jeweils die gerade berufstätigen Jüngeren die nicht mehr berufstätigen Alten versorgen, am Mangel an arbeitsfähigen Jungen nicht scheitern könne. Damals war weder die Pille erfunden, noch hatten sich jene durch und durch egoistischen Gedanken in den Köpfen eingenistet, die im Verzicht auf das eigene Kind einen Gewinn an Lebensqualität zu erkennen glauben.

Es erschien zu Bismarcks Zeiten folglich niemandem erforderlich zu sein, in das Regelwerk der Rentenversicherung auch eine Pflicht zur Zeugung und Aufzucht künftiger Beitragszahler aufzunehmen.

Erst heute wird klar, dass der Generationenvertrag den Berufstätigen nicht nur die Pflicht auferlegt, ihre Rentner zu alimentieren, sondern ebenso die Pflicht, alle Kosten zu tragen, die durch die eigenen Kinder entstehen, bis diese selbst berufstätig sind.

Die Tatsache, dass zur Finanzierung der Kinderaufzucht nicht analog zur Rentenversicherung ebenfalls eine Pflichtversicherung gegründet wurde, aus deren Beiträgen dann das Kinder- und Erziehungsgeld gezahlt wird, ändert nichts daran, dass da, wo es keine Nachfolgegeneration gibt, keine Renten gezahlt werden können, woraus klar wird, dass die B-Alten, also jene Rentner, die nichts zur Bestandserhaltung beigetragen haben, mit ihren Rentenbeiträgen alleine kein Anrecht auf die volle Rente erworben haben können.

Setzt man den Aufwand für die Kindererziehung und den Aufwand für den Rentenbeitrag als in etwa gleich hoch an, ergeben sich  folgende Korrekturen bei der Rente:

Personen, die an Zeugung und Aufzucht von zwei oder mehr Kindern beteiligt waren, erhalten die volle Rente.

Die Beteiligung an einem Kind ergibt noch 75 % der vollen Rente, ist eine Person an keinem Kind als Vater oder Mutter beteiligt, erhält sie lediglich 50 % der vollen Rente.

Ab der Beteiligung an einem dritten Kind entfällt für die Beteiligten der Arbeitnehmerbeitrag zur Rentenversicherung.

Kinderlosigkeit wird damit zum durchaus gerechtfertigten Risiko für den Lebensabend.

Erst die zur Bestandserhaltung sinnvolle 2-Kinder-Familie ermöglicht die volle Rente – und das aus Sicht der momentanen demografischen Situation durchaus wünschenswerte dritte Kind entlastet die Familie durch den Wegfall des Rentenbeitrags erheblich.

Argumente, die ernsthaft  gegen eine solche Regelung vorgebracht werden könnten, sind meines Erachtens auf ganz wenige Einzel- und Ausnahmefälle beschränkt – oder entpuppen sich als kaum verhohlener Anspruch auf eine parasitäre Lebensweise.

Dieser Aspekt löst das Problem der Rentenfinanzierung jedoch nur soweit, als ein bisher vernachlässigter Gerechtigkeitsaspekt Berücksichtigung findet.

 

Der blinde Fleck im Wirtschaftsrecht

Das Schrumpfen des Anteils der gutverdienenden Jungen in der Gesellschaft hat ja nicht nur fortpflanzungstechnische Ursachen, sondern eben auch wirtschaftliche. Wo der Bedarf an Arbeitskräften – gemessen am BIP – permanent sinkt, weil der Produktivitätsfortschritt das Nachfragewachstum übertrifft, sind sowohl Arbeitslosigkeit als auch ein allgemeines Absinken des Lohnniveaus die vermeintlich unausweichliche Folge.

Wir alle wissen, dass sämtliche – sinnvollen! (das bestreitet niemand) – Maßnahmen zur Rationalisierung und Automatisierung nur ein Ziel haben, nämlich die Rendite des im Unternehmen eingesetzten Kapitals zu verbessern.

Dass dies grundsätzlich und in letzter Konsequenz ausschließlich über die Senkung der Lohnkosten erfolgt, während die Preise hochgehalten oder zumindest nicht in gleichem Ausmaß gesenkt werden, kann niemand, der noch ernst genommen werden will, ernsthaft bestreiten.

Wo eine demokratisch verfasste Volkswirtschaft primär danach strebt, die Enfaltung der wirtschaftlichen Potentiale des Volkes zu ermöglichen und so den Wohlstand des gesamten Volkes zu mehren, muss eine Entwicklung, bei der immer größere Teile der Bevölkerung von der Teilhabe am Erfolg ausgeschlossen werden, erkannt und beendet werden.

Geschieht dies nicht, handelt es sich weder um eine Demokratie noch um eine Republik, sondern um eine Despotie des Kapitals, in der die Freiheit kein Menschenrecht ist, sondern bloß noch hochpreisige Ware.

Da das Management gewinnorientierter Unternehmen von sich aus niemals auf die Idee käme, Maßnahmen der Gewilnnoptimierung zu unterlassen, sondern u.U. sogar von den Anteilseignern auf Schadensersatz verklagt werden kann, wenn es gegen deren Profitinteressen verstößt,

da zudem die Gewerkschaften, als die eigentlichen Antagonisten der Arbeitgeber längst zu schwach geworden sind, um sich für gerechte Teilhabe der Beschäftigten noch wirksam einsetzen zu können,

ist es in der Demokratie die Aufgabe des Gesetzgebers, den notwendigen Ausgleich der Interessen durchzusetzen.

Ein Gesetzgeber, dem selbst diese wichtigste Aufgabe im demokratisch verfassten Staat, nämlich zur Wahrung des inneren Friedens einen tragfähigen Ausgleich der Interessen herzustellen, nicht mehr gelingt, hat sich, obwohl noch amtierend, schon für überflüssig erklärt.

Und sage keiner, so etwas sei doch gar nicht möglich, die Gesetze des Marktes ließen das nicht zu. Das ist nur Feigheit davor, sich einer kleinen Gruppe sehr reicher und sehr mächtiger Menschen entgegenzustellen und eventuell deren Wohlwollen zu verlieren.

Die Lösung ist vom Prinzip her sehr einfach und sie kann im Zuge der Ermittlung der fälligen Einkommens- bzw. Körperschaftssteuer der Arbeitgeber von den Finanzämtern mit nicht erwähnenswertem zusätzlichem Aufwand umgesetzt werden.

Das Prinzip lautet:

Der Personalkostenanteil an der Wertschöpfung darf den Mittelwert der letzten drei Jahre nicht unterschreiten.

Wo das nicht gelingt, werden entsprechende Ausgleichszahlungen an die staatlichen Transfersysteme fällig.

Ein schöneres Konzept für eine „Maschinensteuer“ oder „Produktivitätsabgabe“ ist  mir bisher noch nicht begegnet.

Selbstverständlich muss dieses Prinzip in vielen Details so ausformuliert werden, dass die unvermeidlichen Hintertürchen so klein wie irgend möglich geraten, sicherlich müssen zum Einführungstermin besondere Übergangsregelungen getroffen werden, und für alles, was da zu regeln wäre, habe ich schon ziemlich konkrete Vorstellungen, doch diese Arbeit am Detail macht wiederum erst dann Sinn, wenn das Prinzip selbst verstanden und  für gut und nützlich erkannt worden ist.

Der wesentliche Vorteil liegt aus meiner Sicht darin, dass damit zunächst einmal die Einnahmeseite der Rentenversicherung kurz- und mittelfristig auf dem derzeitigen Niveau stabilsiert werden könnte, ohne dass an den Beitragssätzen gedreht werden müsste, weil die von den Arbeitgebern verursachten Veränderungen der Basis (Arbeitsplatzabbau, Lohnkürzungen, etc.) durch Ausgleichszahlungen kompensiert werden müssen, die erst  über den Zeitraum von drei Jahren allmählich wieder entfallen.

Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass die Arbeitgeber eher bereit sein werden, die sowieso unvermeidbaren Kosten lieber ihren eigenen Mitarbeitern zukommen zu lassen, statt sie über eine Ausgleichsabgabe dem Staat zur Verteilung zu überlassen. Dies könnte durchaus zu einer Trendwende in der Reallohnentwicklung führen.

Das Hauptaugenmerk der Rentenpolitik könnte damit auf die Ausgabenseite gerichtet werden. Käme man dort zu dem Schluss – mit entsprechenden Übergangs- und Anrechnungsregelungen –  ab sofort nach den oben vorgestellten Regeln zur Berücksichtigung der Zahl der Kinder zu verfahren, ließe sich auch die Ausgabenseite ein Stück weit bändigen – und wer dem entgegenwirkt – der stärkt zwangsläufig die Einnahmenseite.

Wozu braucht es dann wohl noch eine von der UN verordnete Bestandserhaltungsmigration?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Oktober 6th, 2018 by Egon W. Kreutzer

… das braune Pack scheut nun nicht einmal mehr davor zurück, die bayerische Nationalhymne für seine Zwecke zu instrumentalisieren …

Der wahre Bayer, als Träger und Stütze einer nach allen Seiten offenen, bunten, multikulturellen Gesellschaft, betrachtet die Nationalhymne als ein kulturelles Artefakt, das – wie Martin Behaims Erdapfel – einer respektvollen Erinnerung würdig ist. Doch so, wie sich heute niemand mehr mit diesem Urglobus ins Auto setzen würde, um auch nur von Unterhaching nach Feldmoching oder von Luckenwalde nach Treuenbrietzen zu navigieren, kann doch wohl auch niemand diese Hymne noch ernstnehmen oder gar in verzückter Inbrunst mitsingen wollen!

Erstens einmal ist ein altes Bundesland, auch wenn es „Freistaat“ genannt  wird, keine Person, mit der man eine vertrauliche Unterhaltung „per Du“ führen könnte. Selbst die Kinseher Luise,  die alle Jahre am Nockherberg die Bavaria mimt, wird sich außerhalb des Starkbiertempels nicht als „du Land der Bayern“ ansprechen lassen. Sollte es ihr dennoch wiederfahren, dann kennt sie die Rufnummer des psychiatrischen Fahrdienstes.

Und dann der Bezug auf Gott. Womit zweifellos seinerzeit einzig der katholisch-bayerische AT+NT-Einheitsgott gemeint sein kann, was schon mit dem ersten Wort der Hymne einen abgrenzenden, ausschließenden, ja rassistischen und fremdenfeindlichen Diskriminierungsrundumschlag auslöst, der nur schwerlich noch übertroffen werden kann.

Und dann dieses Völkische, Vaterländische, die Blut und Boden Fantasie, die mit  „deutsche Erde“ zum Ausdruck gebracht wird. Warum nicht gleich: Die vom Blut unseren tapferen Söhne getränkte Erde ..

Nun, die Kritik soll sich ja nicht am Text aufhängen.

Der ist zwar erst entstanden als  Behaim schon tot war, aber doch noch zu Lebzeiten von König Maximilian II. Joseph, welchem in der dritten Strophe dieser Hymne noch als Bayern-König und Landesvater gehuldigt wird. Dies alles geschah 85 Jahre vor der Annahme der Bayerischen Verfassung von 1946, seit der ein König als Landesvater nicht mehr vorgesehen ist.

Also: Lasst die Hymne in den Hallen der Geschichte, bestaunt sie als Zeugnis ihrer Zeit, aber,

Zeeeefixhalllllelujah!

Singt nicht mit, wenn bayerische Reichsbürger, AfD’ler und andere Rückwärtsgewandte versuchen, euch mit dem Heimatgesülze auf ihre Seite zu ziehen!

Es ist doch schon geschehen! Die Populistin im Dirndl, Ebner-Steiner, das vermerkt warnend sogar die Süddeutsche Zeitung, ist Ende September in der Stadthalle von Osterhofen mit Bayernhymne und Defiliermarsch aufgetreten! Wie unappetittlich! hier zu lesen

Von daher distanziere ich mich vollinhaltlich von Text und Melodie und von allen, die Text und/oder Melodie seit 1946 jemals öffentlich oder im privaten Raum zum Vortrag gebracht haben. Dazu gehören alle bayerische Ministerpräsidenten der Neuzeit, der Bayerische Rundfunk mit allen seinen Hörfunk- und Fernsehprogrammen, weite Teile der CSU-Mitglieder, die Heimat-, Trachten- und Schützenvereine, die Bayernpartei, weite Teile der Freien Wähler, und überhaupt allen, die glauben, den Kampf gegen rechts von der Couch aus verfolgen zu können!

Zu allem Unglück muss ich mich leider auch von Angela Merkel distanzieren – siehe Video rechts. (Rechts! Und bitte mal mitzählen, wie viele rechte Hände da während der Gesangsdarbietung in die Höhe gegangen sind.)

 

Auf wen, bitte, kann man sich als jemand, der schon länger hier lebt, überhaupt noch verlassen?

 

 

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Oktober 5th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Da macht der WWF ein ungeheuerliches Bohei. Es sei die pure Verschwendung, wird da getrommelt  und gepfiffen,

  • die Ernte einer Ackerfläche, größer als ganz Mallorca (400.000 Hektar) würde jährlich verschwendet,
  • 2,46 Millionen Tonnen  Treibhausgase  würden  dabei erzeugt,
  • insgesamt ginge es um 1,7 Millionen Tonnen Brot und Brötchen, die jährlich weggeworfen werden,

so wird vermutet (!)

denn, und da tritt dem WWF doch schon wieder die Zornesader auf die Stirn, es bleibt ja nichts anderes übrig als zu schätzen.

Wie anderswo auch, wo der  WWF die Lebensmittelverschwendung beklagt, fehlt es auch bei Brot- und Backwaren an belastbaren Daten.

 

Golo spaziert Golo ist einer, der den Irrsinn erkennt. Folgen Sie ihm auf seinen Spaziergängen  im Land der sicheren Freiheit. Sie werden an Verschollenes erinnert und im Zorn eines entnervten Gottes mitbeben, wenn er sich an Richtern, Staatsanwälten und Journalisten rächt. Ein besonderes Buch.

mehr erfahren?

 

Die wissen also nichts, blasen aber die Backen auf wie die Ochsenfrösche in der Balz, und die Tagesschau verbreitet den Blödsinn auch noch.

Da stellt sich mir dann schon die Frage, wer da nicht mehr alle Latten am Zaun hat!

Nehmen wir an, die grob geschätzte Menge stimmt, dann handelt es sich bei den angegebenen 1,7 Millionen Tonnen aber eben immer noch nicht, wie suggiert wird, um Abfall.

Im Kleingedruckten heißt es dann auch: Nicht verkaufte Ware werde entweder gespendet (aha! die Tafeln lassen grüßen), am Ende des Tages verbilligt abgegeben, oder weiterverarbeitet.

Weiterverarbeitet wird zu Tierfutter, Semmelmehl oder Biogas.

Alle diese Verwendungsarten der Überproduktion müssten, stünde diese Überproduktion nicht zur Verfügung, mit kaum geringerem Aufwand an landwirtschaftlicher Fläche und Energieeinsatz eigens hergestellt werden.

Da es Zahlen nicht gibt, darf der WWF, ohne den Beweis anzutreten, auch behaupten, ein Teil lande im Abfall.

Bei Licht betrachtet ist das, was hier angeklagt wird,
eine großartige Leistung der Branche!

Man zeige mir den Fünf-Jahres-Plan der DDR, der im Ergebnis so dicht  am Bedarf gelegen hätte!

Fast überall finden die Berufstätigen, die anders kaum eine Chance haben, auf dem Nachhauseweg, kurz vor Ladenschluss noch weite Teile des Sortiments vor – und dennoch ist das, was definitiv übrig bleibt, kaum der Rede wert.

1,7 Millionen Tonnen pro Jahr, das sind 57 Gramm pro Person und Tag. Der weitaus überwiegende Teil wird noch verwertet, also „recycelt“ und  spart so den Einsatz neuer Rohstoffe.

Wenn’s hochkommt, ist es davon ein Viertel, also 15 Gramm  pro Nase, nicht mehr als ein halbes, kleines Brötchen, was tatsächlich  in Richtung Biomüll wandert. Aber auch das ist nicht verloren, denn schon ein paar Monate später ist daraus wunderbar krümeliger Kompost geworden, den sich der Gärtner aufs Gemüsebeet streut, was wiederum den Raubbau der Torfstecher an den Mooren verlangsamen hilft.

 

 

 

 

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Oktober 5th, 2018 by Egon W. Kreutzer

Die Meinungsforschungs-, oder sollte ich besser sagen: Meinungsbeeinflussungs- Institute, kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass der 14. Oktober für die CSU in Bayern zu einem Desaster werden wird.

Das fänden die mehrheitlich antikonservativ eingestellten Demoskopen ja gerne super gut, ergäbe sich daraus nicht die Notwendigkeit zu erklären, wo die Wählerstimmen hinwandern, die von der CSU wegwandern.

Das wollen sie ums Verrecken nicht verraten und stricken daher mit an jenem grünlackierten CDU-SPD-Seemannsgarn, das ungefähr so geht:

Die Menschen in Bayern, die bayerischen Wählerinnen  und Wähler, jene heimatverbundenen, krachledernen  Sonderlinge, deren Großeltern schon 1956 die CSU wählten, haben bis vor sechs Jahren immer die die CSU gewählt, weil sie eigentlich die CDU wählen wollten, dies  aber nicht konnten. Diese bayerischen Wähler waren schon immer voll und ganz auf der Linie Angela Merkels und Volker Kauders und würden auch weiterhin auf dieser Linie bleiben, hätten sie nicht jetzt Anlass zur Befürchtung, dass die Parteiführung der CSU nun vollends den Verstand verloren hat und es tatsächlich wagen könnte, der großen Kanzlerin Zugeständnisse in der Migrations- und Grenz- und Unrechtsstaats-Frage abringen zu wollen.

Dieser von allen braven bayerischen Wählern befürchtete Dochstoß ins Herz der deutschen demokratischen Kanzlerin, das sei offenkundig der Grund für die Stimmenverluste der CSU im Bayernland – und ganz selbstverständlich würden diese Stimmen am 14. Oktober dahin wandern, wo die Unterstützer der deutschen demokratischen Kanzlerin sitzen, nämlich zu den Grünen.

Nicht zu den Freien Wählern, die seien ja im Grunde nur eine CSU für Arme, auch nicht zur SPD, weil den Sozen hat noch nie ein aufrechter Bayer seine Stimme gegeben, und die LINKE hat auch  keine Chance, weil da jeder weiß, dass die an der 5 Prozent Hürde scheitern, und die FDP, also die CSU für Zahnärzte, Stararchitekten und Hotelkettenbesitzer, würde davon auch nicht profitieren.

Im Gegenteil! Die FDP wird Stimmen von der AfD gewinnen, weil sich nun, in der Endphase des Wahlkampfs zeigt, dass die AfD, von der man bisher annehmen konnte, sie wolle nur die EU und den Euro kleinhalten und stattdessen nationale Interessen großschreiben, in Wahrheit ja noch  schlimmer als der Seehofer-Flügel der CSU, von fremdenfeindlichen, rassistischen Elementen durchsetzt sei, die nicht einmal davor zurückscheuen, in Anbetracht der millionenfachen Not doch wirklich noch nach Recht und Ordnung rufen.

Dieses Märchen wird seit Wochen in allen Medien rauf  und runter erzählt.

Wer auch nur ein kleines bisschen Einblick in die Seele der bayerischen Wähler hat, der weiß, dass es dem CSU-Wähler in dritter Generation unendlich schwerfällt, sein Kreuz woanders zu machen, und wenn er es dennoch tut, dann deshalb, weil er nach viel zu vielen Enttäuschungen einfach nicht mehr glauben kann, dass Seehofer und Söder seine Interessen nicht nur mit großen Worten vertreten, sondern diesen auch einmal Taten folgen lassen.

Diejenigen, die sich am 14. Oktober an der Wahlurne von der CSU abwenden, tun das nicht, weil ihnen die linksgrün-orientierte Politik der Berliner GroKo besser gefällt. Wäre dem so, gäbe es in Bayern nämlich seit 50 Jahren eine starke SPD.

Diejenigen, die sich an der Wahlurne von der CSU abwenden, tun das in der Hoffnung, dass die AfD das halten kann, was die CSU immer nur angekündigt hat. Und von daher werden sie nicht gerade die Grünen wählen.

Die Tagesschau, genüsslich: CSU sackt auf 33 Prozent

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